Gestaltpädagogik als Brücke zueinander (Session Herbst 2021): Klassenmanagement; Inklusion; Konfliktmanagement; Mentoring; Zusammenarbeit mit Eltern; Krisenkompetenz

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Organisation:
Grundlagenseminare
Modul 1: Klassenmanagement
Modul 2: Inklusion
Modul 3: Konfliktmanagement
Modul 4: Mentoring
Modul 5: Kooperation mit Eltern
Modul 6: Krisenkompetenz

Jedes Modul wird zu jedem Termin angeboten.
Die Schulen können 1- 4 TeilnehmerInnen entsenden.
Es wird in Gruppen von 5 - 15 TeilnehmerInnen und 1-6 Modulen gearbeitet.
Die erfahrenen Lehrgangsleiter/innen arbeiten prozessorientiert und mit innerer Differenzierung.

MOTIVATION:
Schulen und Soziale Einrichtungen finden häufig Situationen vor, in denen Lernen durch die wachsende Häufigkeit individueller Lernstörungen, kollektiver Lernverweigerung, von Unterrichtsstörungen, Konflikten und Krisen erschwert wird.
Für viele Schwierigkeiten wird u.a. die zunehmende Heterogenität hinsichtlich Kultur, Sprache, Leistungsvermögen und sozialem Hintergrund verantwortlich gemacht.
In Zeiten von Pandemien kommen Probleme wie zunehmende Vereinsamung und mangelnde Lernbetreuung beim „Home schooling“ dazu.

ZIELE:
• Weiterentwicklung der didaktischen, persönlichen und sozialen Kompetenzen von LehrerInnen
• Förderung der individuellen Lernvoraussetzungen
• Förderung des Lernklimas in heterogen zusammengesetzten Lerngruppen.

Inhalte:
• Vermittlung der Grundannahmen und Methoden der Gestaltpädagogik
• Gewinnung von Einsichten der humanistischen Psychologie
• Schwerpunktthemen der einzelnen Module.
• Unterschiedliche Erlebens- und Verarbeitungsweisen der Gruppenmitglieder

PROGRAMM:
• Klassenmanagement (Modul 1):
Lernmotivation; Prinzipien der Gestalt-pädagogischen Unterrichtsgestaltung und Gruppenentwicklung; Erweiterung der didaktische Kompetenzen; Beziehungsarbeit; differenzierte Wahrnehmungsfähigkeit
• Inklusion (Modul 2):
Heterogenität und Vorurteile; Prinzipien der Humanistischen Psychologie; Erweiterung der persönlichen Kompetenz; interkulturelle Kommunikation; Teamteaching; Selbstwahrnehmungs- und Ausdrucks-fähigkeit
• Konfliktmanagement (Modul 3):
Entstehung und Ausweitung von Konflikten; Prinzipien der Gestaltpädagogischen Konfliktbearbeitung; Erweiterung der sozialen Kompetenz; Mehrperspektivische Sichtweise; Selbstreflexion
• Mentoring (Modul 4):
Professionelle Fähigkeiten und Identität; Prinzipien der Themenzentrierten Interaktion; Erweiterung der Beratungskompetenz; Rückmeldungskultur; Diskursfähigkeit; Selbstwert
• Zusammenarbeit mit Eltern (Modul 5):
Erziehungspartnerschaft; Prinzipien der klientenzentrierten Gesprächsführung; Erweiterung der kommunikativen Kompetenz; Systemische Sichtweise; Selbstverantwortung und Selbstschutz
• Krisenkompetenz (Modul 6):
Individuellen Reaktionen; Vorgehensweisen in unterschiedlichen Krisensituationen; Erkennen professioneller Grenzen; Vernetzung; Kooperation mit Einrichtungen zur Krisenintervention; Selbstschutz

ERGEBNISSE:
Die Kurse werden i.A. als sehr ungewöhnliche und tiefgehende Erfahrung beschrieben, die weitreichende positive Wirkungen bei den TeilnehmerInnen in persönlicher und beruflicher Hinsicht mit sich bringt. Das Thema „Fremdheit und Vorurteile“ löst sich meist innerhalb der ersten Tage auf.
Der Umgang mit Konflikten und persönlichen Enttäuschungen, die manche TeilnehmerInnen und Kursleiterinnen erleben müssen, wird als integrierender Teil der Arbeit begriffen und stellt einen wichtigen Teil der Lernerfahrung für alle Beteiligten dar.

ZERTIFIZIERUNG:
Die Weiterbildung zur “Zertifizierten Gestaltpädagogin” kann nach der Teilnahme an 5 Modulen erworben werden, die ergänzende Weiterbildung zum “Lehrgangsleiter/in für Gestaltpädagogik“ kann nach weiteren 3 Modulen erworben werden.
Die Zertifikate der Gestaltpädagogischen Vereinigung GPV e.V. setzen das Verfassen jeweils kurzer reflektorischer Arbeiten sowie ein Abschlusskolloquium voraus.
Für die einzelnen Module erhalten die TeilnehmerInnen eine Teilnahmebestätigung mit den wesentlichen Inhalten und Kompetenzen.
Gestaltpädagogik erweist sich als sehr effizientes Instrument für diese Art von transnationaler Lehrerfortbildung, bei der es nicht nur um Inhalte, sondern auch um die Arbeit der LehrerInnen an ihrer persönlichen Haltung und die Gestaltung von Beziehungen geht.

PROJEKTGRUPPE:
• Koordinierende Einrichtung:
Pädagogische Hochschule Steiermark in Kooperation mit der Gestaltpädagogischen Vereinigung GPV e.V.
• Wissenschaftliche Leitung und Supervision:
Prof. Dr. Jörg Bürmann, Professor a.D. UNI Mainz, Lehrtherapeut und Ausbilder in Gestaltpädagogik, Supervision und Gestalttherapie
• Durch die Europäische Kommission geförderte Projekte:
COMENIUS 3.1 1998 - 2000
COMENIUS 3.2: 2001 – 2014
ERASMUS IP: 2011-2013
ERASMUS+: seit 2015

LehrgangsleiterInnen:
Mag. Ute Kienzl Supervisorin OEVS AT
Ingrid Schweiger Psychotherap. EATA AT

Kursleiterinnen und –leiter:
Prof. DDr. Stanko Gerjolj SI
Brigitte Hinteregger, MA MBA AT
Dr.habil. Ivica Kolečáni Lenčová, PhD., SK Christa Leiner AT
Mag. Olga Ogurcova, LV
Mag. Brigitte Presker AT
Patrizia Thaller AT



Organisateur du cours
University College of Teacher Education Styria
Lieu
Semriach bei Graz, AUTRICHE


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