Umfrage zum Geschichtsunterricht aus verschiedenen Perspektiven

Bild: Jack F/Adobe Stock

George Santayana wird das Zitat zugeschrieben: „Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen“. In dieser Hinsicht kann der Geschichtsunterricht das kollektive Gedächtnis stärken, indem er historische Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. In dieser Umfrage fragen wir Sie nach Ihrer Meinung zur Multiperspektivität im Geschichtsunterricht.

Ein multiperspektivischer Ansatz ist für das Verständnis der Geschichte von entscheidender Bedeutung, da er die verschiedenen Interpretationen eines Ereignisses anerkennt und nicht von einer universellen historischen Wahrheit ausgeht (Europarat, 2001). Multiperspektivität macht auch den Unterschied zwischen Fakten und Meinungen (und Fake News) deutlich und regt die Schüler/innen dazu an, die Stichhaltigkeit verschiedener Narrative anhand bestimmter Kriterien zu beurteilen und zu vergleichen. Die Experten/-innen der Arbeitsgruppe ET 2020 haben einen Bericht mit ihren Erkenntnissen über die Schaffung von gegenseitigem Verständnis durch inklusiven und grenzüberschreitenden Geschichtsunterricht verfasst.

Wie unterrichten Sie Geschichte oder wie sollte Ihrer Meinung nach Geschichte unterrichtet werden? Teilen Sie Ihre Meinung bis zum 31/08/2022 in dieser Kurzumfrage. Die Ergebnisse werden im School Education Gateway veröffentlicht.