2. Lehrerinnen und Lehrer

2.4. Wohlbefinden von Lehrern

Wenn es Lehrern gut geht, ist dies ein positiver Gemütszustand, bei dem die persönlichen Bedürfnisse und Erwartungen der Lernenden und der Lehrer befriedigt werden. Das Wohlbefinden von Lehrern und ihre Zufriedenheit im Beruf üben einen starken Einfluss auf ihr Verhalten aus und wirken sich positiv auf das Schul- und Klassenklima sowie die Schülerleistungen aus. Forschungsergebnisse belegen darüber hinaus, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen der Motivation der Lehrer einerseits und der Leistung und dem Wohlbefinden der Lernenden andererseits. Des Weiteren besteht ein Zusammenhang zwischen dem Wohlbefinden hoch qualifizierter Lehrer und ihrer Treue zum Arbeitgeber, was besonders wichtig für Schulen mit besonders förderbedürftigen Lernenden ist. Ferner tragen das Wohlbefinden und die Selbstwirksamkeitserwartung der Lehrer dazu bei, frühzeitige Schulabgänge zu vermeiden; daher ist es von zentraler Bedeutung, dass die Lehrer die Unterstützung erhalten, die sie benötigen.

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ENhancing Teacher REsilience in Europe (ENTREE)

Das Projekt „ENhancing Teacher REsilience in Europe“ (ENTREE) soll es jungen europäischen Lehrkräften ermöglichen, angesichts der steigenden Anforderungen sich rasch verändernder Schulkontexte ihre Resilienz (psychische Widerstandsfähigkeit) zu verbessern. Das Projekt wurde 2014 ins Leben gerufen und sieht verschiedene Lernmöglichkeiten und Tools für Lehrkräfte vor, sowohl online als auch persönlich; es wird von einem Team internationaler Experten aus fünf europäischen Ländern (CZ, DE, IRL, MT, PT) und aus Australien unterstützt. Im Rahmen des Projekts ENTREE wird die Resilienz von Lehrkräften als der Prozess, die Kapazität bzw. das Ergebnis einer positiven Anpassung und eines laufenden beruflichen Engagements und Wachstums angesichts herausfordernder Umstände betrachtet. Den Lehrkräften wird dabei geholfen, persönliche, berufliche und soziale Ressourcen zu nutzen, um „sich nicht unterkriegen zu lassen“, beruflich und persönlich Erfolg zu haben, beruflich zufrieden zu sein, an sich selbst zu glauben, sich persönlich wohl zu fühlen und sich fortlaufend für den Berufsstand zu engagieren.

Bereich: 2. Lehrerinnen und Lehrer

Teilbereiche: 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 2.4. Wohlbefinden von Lehrern

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Dänemark; Irland; Malta; Portugal; Tschechische Republik

Nordic Projects to Combat School Dropout

The aim of the report Nordic Projects to Combat School Dropout is to improve and inspire new initiatives for young people, and to create enriching contacts between actors and organisations in the Nordic region.
The Nordic Web Resource on Dropout from Upper Secondary Education was a project commissioned by the Nordic Council of Ministers and run by the Nordic Welfare Centre between 2012 and 2015. The aim of the project was to compile good examples of initiatives aimed at increasing the proportion of young people in the Nordic region who complete upper secondary education.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 1.4. Zusammenarbeit in Bildungssystemen; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 2.3. Erstausbildung sowie Fort- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer; 2.4. Wohlbefinden von Lehrern; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.8. Gezielte Förderung – Sprache; 3.9. Gezielte Förderung – Migranten und Roma; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 4.1. Kommunikation und Information; 4.2. Beteiligung der Eltern an schulischen Entscheidungsprozessen; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten; 4.4. Lernen in der Familie; 5.1. Multidisziplinäre Teams; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: EN

Land: Dänemark; Finnland; Island; Norwegen; Schweden