5. Beteiligung externer Akteure

5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen

Das Bewusstsein und das Wissen über die Arbeitswelt sind ein integraler Bestandteil der Bildung. Diese Inhalte lassen sich am besten durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen vermitteln. Solche Partnerschaften bringen erhebliche Vorteile für alle Beteiligten mit sich: In erster Linie tragen sie zur Sensibilisierung junger Menschen für die Arbeitswelt bei und geben ihnen Gelegenheit, entsprechende Erfahrungen zu sammeln und zu verstehen, welche Anforderungen im Berufsleben gestellt werden, welche Erwartungen ein Arbeitgeber hat und wie wichtig es ist, dass die Schulbildung den Bedürfnissen der Arbeitgeber gerecht wird.

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BRITISCHER JUGENDVERTRAG

Der britische Jugendvertrag (UK Youth Contract) richtet sich an 16- bis 17-Jährige, die sich weder in Ausbildung noch in Beschäftigung befinden („NEETs“), oder Gefahr laufen, sich in einer solchen Situation wiederzufinden. Mit dem Vertrag werden die folgenden drei Hauptziele verfolgt: 1. Ziel: Das Hauptziel des Programms besteht darin, 16- bis 17-Jährige NEETs, die Gefahr laufen, sich langfristig in dieser Situation zu befinden, dabei zu unterstützen, eine Schulbildung, Ausbildung oder Beschäftigung mit Ausbildung aufzunehmen und diesen Zustand aufrechtzuerhalten. 2. Ziel: Das zweite Ziel besteht darin, die Erfahrung und Qualifikationen dieser jungen Menschen zu steigern, damit sie die Chance haben, ihre Bildung fortzusetzen und erfolgreich Arbeit zu finden, und so den Anteil jener zu reduzieren, die im Erwachsenenalter arbeitslos werden. 3. Ziel: Das dritte Ziel besteht darin, Methoden für die lokale Durchführung und ergebnisorientierte Vergütung zu testen, um die Wirksamkeit dieser Modelle zu erhöhen und bewährte Verfahren zu entwickeln.

Bereiche: 3. Unterstützung der Lernenden; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Vereinigtes Königreich

Manchester Communication Academy (MCA)

Manchester Communication Academy (MCA) works to improve outcomes for children, families and the community. This secondary academy opened in 2010 to serve one of the most disadvantaged inner-city neighbourhoods in England. From the outset, the academy’s sponsor, a large employer in the city, wanted the school to help to contribute to a vibrant and sustainable neighbourhood, and committed to addressing the many inter-related economic, social and physical challenges which characterise the neighbourhood. This mission has directly shaped the academy programme, which places equal importance on ‘teaching and learning’ and ‘social investment’. The school’s social investment department is a highly distinctive feature of its overall strategy for addressing the impacts of disadvantage on young people’s education and wider life chances.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.3. Schulmanagement; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 2.3. Erstausbildung sowie Fort- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 4.2. Beteiligung der Eltern an schulischen Entscheidungsprozessen; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten; 4.4. Lernen in der Familie; 5.1. Multidisziplinäre Teams; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: EN

Land: Vereinigtes Königreich

Prävention von Schulversagen: Untersuchung des Potenzials einer inklusiven Bildungspolitik auf System- und Individualebene

Mit dem Projekt „Preventing School Failure (PSF)“ sollte der Mangel an Inklusion und Gerechtigkeit im Bildungssystem angegangen werden, indem der Zusammenhang zwischen Schulversagen und fehlenden inklusiven Maßnahmen aufgezeigt wurde. Ziel des Projekts war es, das Potenzial von inklusiven Bildungsmaßnahmen im Hinblick auf eine Prävention von Schulversagen zu untersuchen – sowohl in Bezug auf den Einzelnen als auch auf das gesamte System. 

Bereiche: 1. Schulkonzept; 3. Unterstützung der Lernenden; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; GA; HR; HU; IS; IT; LT; LV; MK; MT; NL; NO; PL; PT; RO; SK; SL; SR; SV; TR

Land: Deutschland; Estland; Finnland; Griechenland; Irland; Island; Lettland; Malta; Schweden; Serbien; Slowakei; Tschechische Republik; Vereinigtes Königreich

Schulinnovation in Europa: Fördern des Selbstwertgefühls und der Fähigkeiten zum abstrakten Denken der Schülerinnen und Schüler an der Gemeindegrundschule Willenhall durch eine Lehrplanreform

Der Ansatz der Schule an Lehren und Lernen basiert auf dem Erreichen pädagogischer Exzellenz und Leistung für alle Schülerinnen und Schüler. Die Schule hat einen impulsgebenden Lehrplan entwickelt, mit dem erreicht werden soll, dass die Schülerinnen und Schüler die Lernprozesse verstehen, an denen sie beteiligt sind (Metakognition) - und mit dem ihnen Vertrauen in sich selbst vermittelt werden soll. Das Unterrichten in bestimmten Fachbereichen (Wissenschaft, Musik, Kunst, Sportunterricht) durch Fachkräfte stellt bei diesem Prozess ein Kernelement dar, genau wie die Entwicklung des Mathematikunterrichts in der Schule (für Sechtsklässler). Ein wichtiges Element für die Entwicklung der Denkfähigkeiten, der Resilienz und des Selbstvertrauens der Schülerinnen und Schüler ist der Philosophieunterricht für alle. Die Lehrplanreform wird auf Initiative der Schule und in Kooperation mit ihrer Partnerschule, der Grundschule Whitmore Park, durchgeführt. Alle Beschäftigten, die Regierungsstelle, die Schülerinnen und Schüler und Eltern werden regelmäßig konsultiert und in den Prozess der Lehrplanentwicklung eingebunden, und die Schule arbeitet eng mit Partnern aus der Gemeinde zusammen, um ein breiteres Spektrum an Lernaktivitäten zu entwickeln.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 1.4. Zusammenarbeit in Bildungssystemen; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 2.3. Erstausbildung sowie Fort- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 4.1. Kommunikation und Information; 4.2. Beteiligung der Eltern an schulischen Entscheidungsprozessen; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten; 5.1. Multidisziplinäre Teams; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Vereinigtes Königreich

Supporting Inclusive School Leadership (SISL)

Bei dem Projekt „Supporting Inclusive School Leadership (SISL)“ wurde untersucht, wie eine inklusive Schulführung gefördert werden kann, und es wurden Hilfsmittel bereitgestellt. Dabei ging man davon aus, dass eine Führung im Sinne einer inklusiven Bildung darauf abzielt, die vollständige Teilhabe an sinnvollen Lernangeboten sowie gute Leistungen und das Wohlergehen aller Lernenden, einschließlich derjenigen, die am stärksten von Ausgrenzung bedroht sind, zu erreichen.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 1.4. Zusammenarbeit in Bildungssystemen; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten; 5.1. Multidisziplinäre Teams; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; GA; HR; HU; IS; IT; LT; LV; MK; MT; NL; NO; PL; PT; RO; RU; SK; SL; SR; SV; TR

Land: Belgien; Bulgarien; Deutschland; Dänemark; Estland; Finnland; Frankreich; Griechenland; Irland; Island; Italien; Kroatien; Lettland; Litauen; Luxemburg; Malta; Niederlande; Norwegen; Polen; Portugal; Schweden; Schweiz; Serbien; Slowakei; Slowenien; Spanien; Tschechische Republik; Ungarn; Vereinigtes Königreich; Zypern; Österreich

Talk of the Town (ToTT)

Die Intervention „Talk of the Town“ (ToTT) wurde von „The Communication Trust“ und „ICAN“, zwei britischen Nichtregierungsorganisationen im Bereich Sprache und Kommunikation, entwickelt. ToTT wurde im Zeitraum 2011-2012 in einem kleinen Verbund von Schulen (der Primar- und Sekundarstufe) in einem sozial benachteiligten Gebiet von Manchester getestet, um sprachliche und kommunikative Entwicklungsverzögerungen bei Kindern anzugehen. Es handelt sich um einen integrierten, von der Gemeinschaft geleiteten, systematischen Ansatz zur Förderung der Sprache und Kommunikation von Kindern und Jugendlichen. Es ist entscheidend, Lernende mit Lernschwierigkeiten auszumachen und zu unterstützen, bevor das Problem zu Schulabsentismus führt. Forschungsergebnissen zufolge ist es wichtig, Risikolernende zu identifizieren und zum passenden Zeitpunkt schnell zu intervenieren, wobei in diesem Fall ein zielgerichteter Ansatz am besten geeignet ist. ToTT folgt einem systematischen Prozess, um Strategien zu etablieren und messbare positive Ergebnisse zu erzielen. Das Projekt wurde mit den folgenden vier Hauptzielen getestet: 1. Früherkennung von Kindern und Jugendlichen mit Sprach- und Kommunikationsförderbedarf; 2. Zusammenarbeit von Eltern und Fachkräften in den Bereichen Gesundheit und Bildung; 3. Positive Ergebnisse für Kinder und Jugendliche mit verbesserten Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten; 4. Anwendung eines nachhaltigen Ansatzes, damit Politik und Praxis weiterhin für positive Ergebnisse sorgen.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 4.1. Kommunikation und Information; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Vereinigtes Königreich

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