5. Beteiligung externer Akteure

5.2. Netzwerke der Interessenträger

Sind viele verschiedene Akteure in die Entwicklung und Umsetzung einer Strategie zur Bekämpfung des frühzeitigen Schulabgangs beteiligt, müssen möglicherweise formalisierte Strukturen zur Unterstützung ihrer Arbeit geschaffen werden. Alle Akteure müssen eine gemeinsame Position zu den Herausforderungen haben, die sie anzugehen versuchen, und auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten sowie den gleichen Ansatz verfolgen. Unterstützungsstrukturen und Koordinationsmechanismen sollten ebenfalls vorhanden sein, um den Dialog und den wechselseitigen Informationsfluss zwischen der Schule und einer größeren Bandbreite von Akteuren sowie mit den zuständigen Behörden sicherzustellen. Wirksame Netzwerke der Interessenträger müssen eine geeignete Auswahl an Akteuren aufweisen, die die Bedingungen und den Kontext vor Ort verstehen und in der Lage sind, lokal in die Probleme einzugreifen, die die Ursache für potenzielle frühzeitige Schulabgänge bei den Lernenden sind. Ein breites Spektrum an Interessenträgern und Fachkräften sollte zur Verfügung stehen, die von Anfang an zur Teilnahme aufgefordert und in den Prozess eingebunden werden.

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BRITISCHER JUGENDVERTRAG

Der britische Jugendvertrag (UK Youth Contract) richtet sich an 16- bis 17-Jährige, die sich weder in Ausbildung noch in Beschäftigung befinden („NEETs“), oder Gefahr laufen, sich in einer solchen Situation wiederzufinden. Mit dem Vertrag werden die folgenden drei Hauptziele verfolgt: 1. Ziel: Das Hauptziel des Programms besteht darin, 16- bis 17-Jährige NEETs, die Gefahr laufen, sich langfristig in dieser Situation zu befinden, dabei zu unterstützen, eine Schulbildung, Ausbildung oder Beschäftigung mit Ausbildung aufzunehmen und diesen Zustand aufrechtzuerhalten. 2. Ziel: Das zweite Ziel besteht darin, die Erfahrung und Qualifikationen dieser jungen Menschen zu steigern, damit sie die Chance haben, ihre Bildung fortzusetzen und erfolgreich Arbeit zu finden, und so den Anteil jener zu reduzieren, die im Erwachsenenalter arbeitslos werden. 3. Ziel: Das dritte Ziel besteht darin, Methoden für die lokale Durchführung und ergebnisorientierte Vergütung zu testen, um die Wirksamkeit dieser Modelle zu erhöhen und bewährte Verfahren zu entwickeln.

Bereiche: 3. Unterstützung der Lernenden; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Vereinigtes Königreich

School innovation in Europe: promoting students’ self-esteem and higher order thinking skills through curriculum innovation at the Willenhall Community Primary School

The school’s approach to teaching and learning is based on attaining educational excellence and achievement for all students. The school developed a stimulating curriculum which seeks to provide its students with an understanding of the learning processes in which they are involved (meta-cognition) – and to build their self-belief. The provision of specialist teaching in certain subject areas (science, music, art, physical education) is a key element in this process, as is the development of maths teaching throughout the school (for 6th graders). The teaching of philosophy to all students is also a vital element in developing students’ thinking skills, resilience and self-confidence. Curriculum innovation is undertaken on the initiative of the school, working in co-operation with its Federation partners at Whitmore Park Primary School. All staff, the governing body, students and parents are regularly consulted and made part of the process of curriculum development, and the school is strongly engaged with community partners in developing broader learning activities.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 1.4. Zusammenarbeit in Bildungssystemen; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 2.3. Erstausbildung sowie Fort- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 4.1. Kommunikation und Information; 4.2. Beteiligung der Eltern an schulischen Entscheidungsprozessen; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten; 5.1. Multidisziplinäre Teams; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: EN

Land: Vereinigtes Königreich