5. Beteiligung externer Akteure

5.2. Netzwerke der Interessenträger

Sind viele verschiedene Akteure in die Entwicklung und Umsetzung einer Strategie zur Bekämpfung des frühzeitigen Schulabgangs beteiligt, müssen möglicherweise formalisierte Strukturen zur Unterstützung ihrer Arbeit geschaffen werden. Alle Akteure müssen eine gemeinsame Position zu den Herausforderungen haben, die sie anzugehen versuchen, und auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten sowie den gleichen Ansatz verfolgen. Unterstützungsstrukturen und Koordinationsmechanismen sollten ebenfalls vorhanden sein, um den Dialog und den wechselseitigen Informationsfluss zwischen der Schule und einer größeren Bandbreite von Akteuren sowie mit den zuständigen Behörden sicherzustellen. Wirksame Netzwerke der Interessenträger müssen eine geeignete Auswahl an Akteuren aufweisen, die die Bedingungen und den Kontext vor Ort verstehen und in der Lage sind, lokal in die Probleme einzugreifen, die die Ursache für potenzielle frühzeitige Schulabgänge bei den Lernenden sind. Ein breites Spektrum an Interessenträgern und Fachkräften sollte zur Verfügung stehen, die von Anfang an zur Teilnahme aufgefordert und in den Prozess eingebunden werden.

Mehr anzeigen

Ressourcen ( In allen Ressourcen suchen )

Bitte beachten Sie, dass die Inhalte der Ressourcenseite derzeit ausschließlich in englischer Sprache verfügbar sind.

CHECKLISTE UND EMPFEHLUNGEN ZUR VORBEUGUNG VON FEHLZEITEN UND SCHULABBRÜCHEN

Es ist unbestreitbar, dass in einer Reihe von Schulverweigerungs- und Schulabbruchfällen medizinische, psychologische, soziale, pädagogische und juristische Maßnahmen erforderlich sind. Die Forschung zeigt aber auch deutlich, dass in allen Fällen die Schulen und die Lehrkräfte einen entscheidenden Einfluss ausüben können. Dieses Dokument umfasst eine Checkliste für Schulen zur Selbstevaluierung, 59 detaillierte Empfehlungen für die Verbesserung der Schulanwesenheitsquoten, des Schülerengagements und der Schulkultur. Es enthält außerdem Vorschläge für Verhaltensvereinbarungen und Beispiele für Fragebögen für Lehrkräfte und Eltern. Die empfohlenen Maßnahmen richten sich in erster Linie an die Zielgruppe der Lehrkräfte, Schulleiter und Eltern. Das Dokument ist ein Auszug aus dem Handbuch von Nairz-Wirth, Feldmann, Diexer (2012): Handlungsempfehlungen für Lehrende, Schulleitung und Eltern zur erfolgreichen Prävention von Schulabsentismus und Schulabbruch.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 2.3. Erstausbildung sowie Fort- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 4.1. Kommunikation und Information; 5.2. Netzwerke der Interessenträger

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Österreich

IndY (Individualisierter Unterricht am Schulzentrum Ybbs)

Das Schulzentrum Ybbs (ein aus drei berufsbildenden Sekundarstufen II bestehendes Schulzentrum) führte im Schuljahr 2015/16 ein IndY genanntes Konzept ein, nach dem 20 % der Unterrichtszeit für individualisierten Unterricht bestimmt sind. Mit IndY sollen das Fachwissen, die Motivation, Eigenverantwortung, Selbstorganisation, Teamfähigkeit, emotionale Intelligenz und die Lernmethoden der Schülerinnen und Schüler verbessert werden.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen; 3.8. Gezielte Förderung – Sprache; 3.9 Geflüchtete, Migranten/-innen und Roma; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 4.1. Kommunikation und Information; 5.2. Netzwerke der Interessenträger

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT

Land: Österreich

Jugendcoaching

Jugendcoaching bietet Jugendlichen ab 14 Jahren Orientierungshilfe. Die wesentlichen Zielgruppen des Jugendcoaching sind Schülerinnen und Schüler in der 9. Klasse, Jugendliche, die weder in Ausbildung, Beschäftigung oder Weiterbildung sind (NEET) bis 19 Jahren und Jugendliche mit Förderbedarf bis 24 Jahren. Mit Jugendcoaching soll die Zahl der frühen Schulabgänge verringert werden, und die Schülerinnen und Schüler sollen bei der Wahl ihres zukünftigen Berufs und/oder ihrer weiteren Schullaufbahn unterstützt werden. Die Teilnahme am Jugendcoaching ist kostenlos und erfolgt auf freiwilliger Basis.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.8. Gezielte Förderung – Sprache; 3.9 Geflüchtete, Migranten/-innen und Roma; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 4.1. Kommunikation und Information; 5.1. Multidisziplinäre Teams; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT

Land: Österreich

Mentoring durch soziale Unternehmen – Sindbad

Sindbad ist ein soziales Unternehmen, das 2016 gegründet wurde, um Menschen aus verschiedenen Lebenswelten zusammenzubringen. Unsere Vision ist eine Gesellschaft, in der junge Menschen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft ihr Leben in die eigene Hand nehmen und ihre Zukunft entsprechend ihrer Talente und Leidenschaften gestalten können.

Bereiche: 3. Unterstützung der Lernenden; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; GA; HR; HU; IS; IT; LT; LV; MK; MT; NL; NO; PL; PT; RO; SK; SL; SR; SV; TR

Land: Österreich

Stop Dropout!

Das umfassende Ziel dieses Projekts ist es, die Ausbildungsabbruchsraten von Lernenden zu senken. Hierzu werden den in der Beratung und Ausbildung tätigen Fachkräften Materialien und Instrumente an die Hand gegeben, um ihre eigenen Fähigkeiten bei der Arbeit mit Gruppen, bei der Entdeckung potenzieller Ausbildungsabbrecher und der Feststellung der besonderen Eigenarten von Gruppen Lernender zu entwickeln, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene Unterstützung zu geben und damit die Qualität der Berufsausbildungssysteme zu verbessern.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 3. Unterstützung der Lernenden; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.8. Gezielte Förderung – Sprache; 3.9 Geflüchtete, Migranten/-innen und Roma; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 5.1. Multidisziplinäre Teams; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Deutschland; Slowenien; Tschechische Republik; Österreich

Supporting Inclusive School Leadership (SISL)

Bei dem Projekt „Supporting Inclusive School Leadership (SISL)“ wurde untersucht, wie eine inklusive Schulführung gefördert werden kann, und es wurden Hilfsmittel bereitgestellt. Dabei ging man davon aus, dass eine Führung im Sinne einer inklusiven Bildung darauf abzielt, die vollständige Teilhabe an sinnvollen Lernangeboten sowie gute Leistungen und das Wohlergehen aller Lernenden, einschließlich derjenigen, die am stärksten von Ausgrenzung bedroht sind, zu erreichen.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 1.4. Zusammenarbeit in Bildungssystemen; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten; 5.1. Multidisziplinäre Teams; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; GA; HR; HU; IS; IT; LT; LV; MK; MT; NL; NO; PL; PT; RO; RU; SK; SL; SR; SV; TR

Land: Belgien; Bulgarien; Deutschland; Dänemark; Estland; Finnland; Frankreich; Griechenland; Irland; Island; Italien; Kroatien; Lettland; Litauen; Luxemburg; Malta; Niederlande; Norwegen; Polen; Portugal; Schweden; Schweiz; Serbien; Slowakei; Slowenien; Spanien; Tschechische Republik; Ungarn; Vereinigtes Königreich; Zypern; Österreich

Verbesserung der Leistungen aller Lernenden in der inklusiven Bildung

Das Projekt „Raising the Achievement of All Learners in Inclusive Education (RA)“ zielte darauf ab, Nachweise für wirksame Methoden zur Leistungssteigerung und zum Aufbau der Fähigkeit von Schulen und Kommunen zur Einbeziehung und Unterstützung aller Lernenden zu erbringen.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 1.4. Zusammenarbeit in Bildungssystemen; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; GA; HR; HU; IS; IT; LT; LV; MK; MT; NL; NO; PL; PT; RO; SK; SL; SR; SV; TR

Land: Belgien; Deutschland; Dänemark; Estland; Finnland; Frankreich; Griechenland; Irland; Island; Italien; Kroatien; Lettland; Litauen; Luxemburg; Malta; Niederlande; Norwegen; Polen; Portugal; Schweden; Schweiz; Slowakei; Slowenien; Spanien; Tschechische Republik; Ungarn; Vereinigtes Königreich; Zypern; Österreich

Die nächsten 10 Ergebnisse anzeigen