4. Einbeziehung der Eltern

4.2. Beteiligung der Eltern an schulischen Entscheidungsprozessen

Die Förderung von Partnerschaften zwischen Schule und Familie und eine verstärkte Einbindung der Eltern in die pädagogische Entscheidungsfindung kann ein sehr wirksames Mittel zur Bekämpfung frühzeitiger Schulabgänge sein. Eine umfassende Beteiligung der Elternschaft an Entscheidungen in Fragen des Lernens, der schulischen Organisation und schulischer Aktivitäten sorgt für mehr Transparenz, fördert eine bessere Ausrichtung auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Familie und stärkt das Gefühl der gemeinsamen Verantwortlichkeit im Bildungswesen. In den meisten europäischen Ländern ist die Rolle der Eltern in der Schule gesetzlich verankert, und ihre Rechte werden in Vorschriften über die genaue Ausgestaltung dieser Rechte gewährleistet. Es gibt Verfahren, um die Rechte der Eltern auf Beteiligung an bestimmten schulischen Entscheidungsverfahren sicherzustellen, etwa durch die Elternvertretung in Schulvorständen und -konferenzen. Die Eltern werden also dazu ermutigt, über ihre gewählten Vertreter an den verschiedenen Schulgremien teilzunehmen, insbesondere an Schul- und Klassenkonferenzen.

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ELTERLICHE MITWIRKUNG BEI DER VERHINDERUNG DES SCHULABBRUCHS

Dieser Bericht soll als Inspiration und Leitfaden für die kurz- und mittelfristige strategische Planung der zehn am Projekt Urbact – PREVENT beteiligten städtischen Kommunen und aller anderen Kommunen, lokalen Behörden und Schulen in ganz Europa im Hinblick auf die elterliche Mitwirkung in der Bildung zur Verhinderung des Schulabbruchs dienen. Dieser Bericht basiert auf einer Analyse von Dokumenten der Europäischen Kommission und des Europarates über Schulabbruch und soziale Integration, einem Dialog und einem laufenden Konsultationsprozess mit den zehn, am Projekt Urbact – PREVENT beteiligten städtischen Kommunen sowie internationalen Forschungsergebnissen in diesem Bereich. PREVENT wird durch das EU-Programm Urbact finanziert.

Bereiche: 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 4.1. Kommunikation und Information; 4.2. Beteiligung der Eltern an schulischen Entscheidungsprozessen; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten; 4.4. Lernen in der Familie; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Albanien; Belgien; Bulgarien; Deutschland; Dänemark; Estland; Finnland; Frankreich; Griechenland; Irland; Island; Italien; Kroatien; Lettland; Litauen; Luxemburg; Malta; Niederlande; Nordmazedonien; Norwegen; Polen; Portugal; Rumänien; Schweden; Serbien; Slowakei; Slowenien; Spanien; Tschechische Republik; Türkei; Ungarn; Vereinigtes Königreich; Zypern; Österreich

Europäisches Netzwerk gegen Mobbing in Lern- und Freizeitumfeldern (European Network Against Bullying in Learning and Leisure Environments – ENABLE)

Das Projekt soll die Entwicklung der sozialen und emotionalen Lernkompetenz (SEL) bei 11- bis 14-Jährigen und die Unterstützung durch Gleichaltrige zur Bekämpfung und Eindämmung von Mobbing fördern. Im Rahmen der SEL-Programme werden die sozialen, emotionalen und akademischen Fähigkeiten der Schüler gefördert. Hierzu zählen ein verstärktes prosoziales Verhalten, eine positive Haltung gegenüber sich selbst und anderen und der Abbau von emotionalem Stress. Die Unterstützung durch Gleichaltrige trägt dazu bei, die negativen Folgen für die Opfer einzudämmen, und erleichtert es ihnen, über ihre Erfahrungen zu berichten. Das Projekt verfolgt ein ganzheitliches Schulkonzept, das junge Menschen, Mitarbeiter, Eltern und die Gemeinschaft einbezieht. Es geht damit über die zweidimensionale Vorstellung hinaus, nach der Mobbing eine Sache zwischen Opfer und Mobber ist, und erweitert die Perspektive um die in Schule und Freizeiteinrichtungen herrschende Sozial- und Gruppendynamik. Ziel ist es, eine Reihe von Faktoren in Angriff zu nehmen, die Mobbing Vorschub leisten. Im Rahmen von ENABLE wurde in jedem der teilnehmenden Länder ein Botschafterteam geschult, das nun den Schulen oder Organisationen, die das Programm einführen möchten, Informationen und Orientierungshilfen zur Verfügung stellt.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 4.2. Beteiligung der Eltern an schulischen Entscheidungsprozessen

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Belgien; Dänemark; Griechenland; Kroatien; Rumänien; Vereinigtes Königreich

INCLUD-ED: BUCH ÜBER ERFOLGREICHE BILDUNGSMAßNAHMEN

In dieser Monografie werden erfolgreiche Bildungsmaßnahmen beschrieben und analysiert, wobei ein besonderer Fokus auf schutzbedürftigen Gruppen liegt. Es werden nicht nur konkrete Daten, die den Erfolg der schulischen Maßnahmen belegen, zur Verfügung gestellt, sondern auch Berichte darüber, wie sich dieser Erfolg auf die Kinder, Lehrkräfte und Familien auswirkt. Zudem wird der Zusammenhang zwischen der Bildungsleistung dieser Kinder und ihrer Integration bzw. Ausgrenzung aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft analysiert. In dieser Monografie werden erfolgreiche Maßnahmen vorgestellt, die im Rahmen des Projekts „INCLUD-ED“ identifiziert wurden; es werden sowohl Vergleichsdaten als auch solide theoretische Informationen zu den Hintergründen und zu den Entwicklungen bereitgestellt. Einige Beispiele für diese Maßnahmen sind interaktive Gruppen, Lernzeit-Verlängerungen, Hausaufgaben-Clubs, betreute Bibliotheken, die pädagogische Mitwirkung von Familien und Gemeinschaften, Familienbildung oder dialogisch literarische Treffen. Alle diese Maßnahmen wurden als erfolgreiche Bildungsmaßnahmen definiert, was bedeutet, dass sie sowohl zu Effizienz als auch zu Gleichheit führen. Abschließend werden Empfehlungen für die Politik und Praxis angeführt und behandelt.

Bereiche: 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern

Teilbereiche: 3.9. Gezielte Förderung – Migranten und Roma; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 4.2. Beteiligung der Eltern an schulischen Entscheidungsprozessen; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Albanien; Belgien; Bulgarien; Deutschland; Dänemark; Estland; Finnland; Frankreich; Griechenland; Irland; Island; Italien; Kroatien; Lettland; Litauen; Luxemburg; Malta; Niederlande; Nordmazedonien; Norwegen; Polen; Portugal; Rumänien; Schweden; Serbien; Slowakei; Slowenien; Spanien; Tschechische Republik; Türkei; Ungarn; Vereinigtes Königreich; Zypern; Österreich

School innovation in Europe: non-formal education and student engagement to support better achievement and social competences at the Ion Luca Caragiale School in Tulcea

At the end of the 1990s, the first attempts to innovate at school level started with some primary classes being organised based on the ‘Step by step’ alternative pedagogy system. This meant that there were two teachers per class and that the learning process was organised around teams of students, rather than based on an individual learning. The change happened in response to requests from parents, and the school continues to offer both regular and ‘Step by step’ classes at primary level, with all students attending regular classes during lower secondary education (from 5th to 8th grade).

The ‘Different school’ (‘Şcoala altfel’) programme, introduced in 2011, offers an entire week of the school year dedicated to non-formal education. Partnerships with NGOs and the local community have also led to the implementation of several projects involving students in all stages, including planning and evaluation stages.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 4.1. Kommunikation und Information; 4.2. Beteiligung der Eltern an schulischen Entscheidungsprozessen; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten; 4.4. Lernen in der Familie

Sprache: EN

Land: Rumänien