3. Unterstützung der Lernenden

3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen

Schulischer Erfolg und das Risiko des frühzeitigen Schulabgangs hängen sehr stark von dem sozioökonomischen Hintergrund eines Lernenden ab. Die Auswirkungen des sozioökonomischen Status sind in allen Bildungs- und Ausbildungssystemen Europas klar erkennbar. Kinder aus schwachen sozioökonomischen Verhältnissen nehmen seltener an der frühkindlichen Bildung und Betreuung teil als Kinder aus weniger benachteiligten Gruppen. Der anfängliche Nachteil kann sich im Laufe der Schulzeit noch verschärfen, wenn die betroffenen Kinder keine zusätzliche Förderung erhalten, um ihre Bildungslücke zu schließen. Die gleiche Teilhabe an qualitativ hochwertiger frühkindlicher Bildung und Betreuung wird jedoch zu den wirksamsten Ansätzen für die Bekämpfung sozioökonomischer Ungleichheiten bei den Bildungserfolgen gezählt.

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Malmaskolan

To improve student success and prevent early school leaving, the Malmaskolan established a Student Health Team, comprised of a school nurse, a special education teacher, the principal, the school counselor, the leisure-time pedagogues, the study and career counselor, a social worker, the school physician and a school psychologist. Since 2005, this Health Team has been the core for the development of teaching at the school, and is a hub for both teaching and school development. They have open meetings thrice weekly where teachers can discuss issues, and where a wide range of potential measures to support students is identified.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 2.4. Wohlbefinden von Lehrern; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 4.2. Beteiligung der Eltern an schulischen Entscheidungsprozessen; 5.1. Multidisziplinäre Teams

Sprache: EN

Land: Schweden

Nordic Projects to Combat School Dropout

The aim of the report Nordic Projects to Combat School Dropout is to improve and inspire new initiatives for young people, and to create enriching contacts between actors and organisations in the Nordic region.
The Nordic Web Resource on Dropout from Upper Secondary Education was a project commissioned by the Nordic Council of Ministers and run by the Nordic Welfare Centre between 2012 and 2015. The aim of the project was to compile good examples of initiatives aimed at increasing the proportion of young people in the Nordic region who complete upper secondary education.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 1.4. Zusammenarbeit in Bildungssystemen; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 2.3. Erstausbildung sowie Fort- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer; 2.4. Wohlbefinden von Lehrern; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.8. Gezielte Förderung – Sprache; 3.9. Gezielte Förderung – Migranten und Roma; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 4.1. Kommunikation und Information; 4.2. Beteiligung der Eltern an schulischen Entscheidungsprozessen; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten; 4.4. Lernen in der Familie; 5.1. Multidisziplinäre Teams; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: EN

Land: Dänemark; Finnland; Island; Norwegen; Schweden

Ten reasons for abseentism (Tio orsaker till avhopp)

A report that contains research findings as well as interviews with dropouts. 379 young people who did not complete their upper secondary studies share their experiences in the report. The answers come from young people who were involved in European Structural Fund projects. They responded to questions about reasons for delays, what could have been done to prevent drop out and they share their vision of the perfect upper secondary school.

Bereich: 3. Unterstützung der Lernenden

Teilbereiche: 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen

Sprache: EN

Land: Schweden

The Tolerance Project

Teachers, social workers and community youth workers in Kungälv work together to identify high-school teenagers in or at risk of joining neo-Nazi gangs. They map local social structures and interrelationships to identify trouble spots and at-risk youth. The project then works with them to disassemble toxic activities and connects them to more positive relationships, activities and influences. The model also includes a wider spectrum of stakeholders committed to influencing society’s attitudes.

Research shows a connection between leaving education and destructive environments, so another important long-term project goal is to ensure that the participating students complete the compulsory nine-year school system, and continue onto upper secondary school.
Impact - Today, there are no active Nazi or white supremacist organisations in Kungälv and no informal gangs. The Kungälv Model was replicated in 20 other cities in Sweden in the 2015/2016 academic year, (with $1 million investment from Ministry of Labour, the National Agency for Youth and Civil Society Affairs, Natur & Kultur Foundation, and Skandia Ideas for Life).

The Kungälv model has been highlighted by the UN as a viable and appropriate strategy to counter extreme intolerance among youths.

www.toleransprojektet.se

 

Bereiche: 3. Unterstützung der Lernenden; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 5.1. Multidisziplinäre Teams; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: EN

Land: Schweden