3. Unterstützung der Lernenden

3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen

Schulischer Erfolg und das Risiko des frühzeitigen Schulabgangs hängen sehr stark von dem sozioökonomischen Hintergrund eines Lernenden ab. Die Auswirkungen des sozioökonomischen Status sind in allen Bildungs- und Ausbildungssystemen Europas klar erkennbar. Kinder aus schwachen sozioökonomischen Verhältnissen nehmen seltener an der frühkindlichen Bildung und Betreuung teil als Kinder aus weniger benachteiligten Gruppen. Der anfängliche Nachteil kann sich im Laufe der Schulzeit noch verschärfen, wenn die betroffenen Kinder keine zusätzliche Förderung erhalten, um ihre Bildungslücke zu schließen. Die gleiche Teilhabe an qualitativ hochwertiger frühkindlicher Bildung und Betreuung wird jedoch zu den wirksamsten Ansätzen für die Bekämpfung sozioökonomischer Ungleichheiten bei den Bildungserfolgen gezählt.

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Danish Production Schools

The Danish Production schools were created in the 1980s with the aim of combating youth unemployment. Production Schools offer alternative education opportunities to improve labour market integration. The fundamental aim of this type of school is to create a practical learning environment to support young people to complete and earn qualifications in general and vocational upper secondary education and/or maintain a job. The students are offered the opportunity to develop professional, social and personal skills through counselling, participation in practical work experience and production in different workshops ranging from areas such as metalwork, carpentry and textile work in theatre, media and music-based workshops. The focus is on social, personal and physical skills which are complemented by more formal knowledge and skills. Learning processes are organised through workshops and classroom teaching, but every young person is free to organise an individual course where they may challenge themselves and build their confidence.
The most significant challenge for production schools is to prepare and motivate “non-academic” students for the ordinary school system. The last legislative change in 2006focused the aims of Production Schools so that its most important task has been to build a bridge to vocational education and training through relevant practical and academic qualifications. In 2009, there were over 6,000 students in production schools. The student capacity at each school can vary from 20-25 to over 200. Generally speaking the schools are small, with half of the schools accepting fewer than 50 students. Today there are 78 Production Schools in Denmark.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 3. Unterstützung der Lernenden

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen

Sprache: EN

Land: Dänemark

Nordic Projects to Combat School Dropout

The aim of the report Nordic Projects to Combat School Dropout is to improve and inspire new initiatives for young people, and to create enriching contacts between actors and organisations in the Nordic region.
The Nordic Web Resource on Dropout from Upper Secondary Education was a project commissioned by the Nordic Council of Ministers and run by the Nordic Welfare Centre between 2012 and 2015. The aim of the project was to compile good examples of initiatives aimed at increasing the proportion of young people in the Nordic region who complete upper secondary education.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 1.4. Zusammenarbeit in Bildungssystemen; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 2.3. Erstausbildung sowie Fort- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer; 2.4. Wohlbefinden von Lehrern; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.8. Gezielte Förderung – Sprache; 3.9. Gezielte Förderung – Migranten und Roma; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 4.1. Kommunikation und Information; 4.2. Beteiligung der Eltern an schulischen Entscheidungsprozessen; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten; 4.4. Lernen in der Familie; 5.1. Multidisziplinäre Teams; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: EN

Land: Dänemark; Finnland; Island; Norwegen; Schweden