3. Unterstützung der Lernenden

3.8. Gezielte Förderung – Sprache

Vielsprachige Schulklassen werden in den EU-Ländern zunehmend zur schulischen Realität: Immer mehr Schulkinder haben eine andere Muttersprache als die Hauptunterrichts­sprache und brauchen eine zusätzliche Sprachförderung. Die Unterrichtskultur muss sich an verschiedene Methoden zur Stärkung der Sprachkenntnisse von eingewanderten Lernenden mit unterschiedlichem linguistischen Hintergrund anpassen. In mehrsprachigen Schulen und Klassen sprechen die Schüler zu Hause und in der Schule möglicherweise unterschiedliche Sprachen bzw. lernen einige oder alle Schüler die Unterrichtssprache erst noch.

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LUCIDE-TOOLKIT ÜBER MEHRSPRACHIGKEIT IN DER BILDUNG

Die zunehmende Mobilität und die sich verändernden Migrationsmuster haben erhebliche Auswirkungen auf die Bildungssysteme weltweit. Es ist schon seit einiger Zeit offenkundig, dass alle Schulpersonalebenen entsprechend ausgestattet werden müssen, damit sie effektiv mit Kindern arbeiten können, für die die Sprache des Aufnahmelandes neu ist. Nicht nur die Kinder, die neu im Aufnahmeland sind, brauchen Unterstützung, sondern auch alle zweisprachig aufwachsenden Lernenden. Das Aufwachsen und Leben in einer Familie, in der zwei oder mehr Sprachen gesprochen werden, verändert die sprachlichen Fähigkeiten und die Art und Weise des Lernens. Zweisprachig aufwachsende Lernende haben daher besondere Bedürfnisse und benötigen spezielle Lernressourcen. Diese Ressourcen bilden die Grundlage für ihre Entwicklung und ihr Lernen.

Bereich: 3. Unterstützung der Lernenden

Teilbereich: 3.8. Gezielte Förderung – Sprache

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Albanien; Belgien; Bulgarien; Deutschland; Dänemark; Estland; Finnland; Frankreich; Griechenland; Irland; Island; Italien; Kroatien; Lettland; Litauen; Luxemburg; Malta; Niederlande; Nordmazedonien; Norwegen; Polen; Portugal; Rumänien; Schweden; Serbien; Slowakei; Slowenien; Spanien; Tschechische Republik; Türkei; Ungarn; Vereinigtes Königreich; Zypern; Österreich

WILLKOMMENSKLASSE – TURMA DE ACOLHIMENTO

Die Willkommensklasse richtet sich an Schülerinnen und Schüler, deren Muttersprache nicht Portugiesisch ist, die noch nicht lange in Portugal sind und dort die Grundschulbildung (für 6- bis 12-Jährige) absolvieren. Abhängig vom Sprachniveau kann die Willkommensklasse rund 10 Stunden pro Woche stattfinden. Während dieser Zeit werden die Schülerinnen und Schüler aus ihrer eigentlichen Klasse herausgenommen, damit sie zu dieser speziellen Klasse gehen können. Dies geschieht so lange, bis die Schülerin bzw. der Schüler die portugiesische Sprache ausreichend beherrscht, sodass sie bzw. er dem Unterricht folgen kann. Die Schülerinnen und Schüler werden vom Klassenleiter, den Lehrkräften oder der Schulleitung (bei der Anmeldung) ausgewählt. Die Lehrkraft der Willkommensklasse stellt die Bedürfnisse der jeweiligen Schülerinnen und Schüler fest und entwickelt eine Strategie. Erreicht die Schülerin bzw. der Schüler das Sprachniveau, das erforderlich ist, um am regulären portugiesischsprachigen Unterricht teilnehmen zu können, kehrt sie bzw. er in die ursprüngliche Klasse zurück.

Bereich: 3. Unterstützung der Lernenden

Teilbereiche: 3.8. Gezielte Förderung – Sprache; 3.9. Gezielte Förderung – Migranten und Roma

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Portugal