3. Unterstützung der Lernenden

3.8. Gezielte Förderung – Sprache

Vielsprachige Schulklassen werden in den EU-Ländern zunehmend zur schulischen Realität: Immer mehr Schulkinder haben eine andere Muttersprache als die Hauptunterrichts­sprache und brauchen eine zusätzliche Sprachförderung. Die Unterrichtskultur muss sich an verschiedene Methoden zur Stärkung der Sprachkenntnisse von eingewanderten Lernenden mit unterschiedlichem linguistischen Hintergrund anpassen. In mehrsprachigen Schulen und Klassen sprechen die Schüler zu Hause und in der Schule möglicherweise unterschiedliche Sprachen bzw. lernen einige oder alle Schüler die Unterrichtssprache erst noch.

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IndY (Individualisierter Unterricht am Schulzentrum Ybbs)

Das Schulzentrum Ybbs (ein aus drei berufsbildenden Sekundarstufen II bestehendes Schulzentrum) führte im Schuljahr 2015/16 ein IndY genanntes Konzept ein, nach dem 20 % der Unterrichtszeit für individualisierten Unterricht bestimmt sind. Mit IndY sollen das Fachwissen, die Motivation, Eigenverantwortung, Selbstorganisation, Teamfähigkeit, emotionale Intelligenz und die Lernmethoden der Schülerinnen und Schüler verbessert werden.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen; 3.8. Gezielte Förderung – Sprache; 3.9. Gezielte Förderung – Migranten und Roma; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 4.1. Kommunikation und Information; 5.2. Netzwerke der Interessenträger

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT

Land: Österreich

Jugendcoaching

Jugendcoaching bietet Jugendlichen ab 14 Jahren Orientierungshilfe. Die wesentlichen Zielgruppen des Jugendcoaching sind Schülerinnen und Schüler in der 9. Klasse, Jugendliche, die weder in Ausbildung, Beschäftigung oder Weiterbildung sind (NEET) bis 19 Jahren und Jugendliche mit Förderbedarf bis 24 Jahren. Mit Jugendcoaching soll die Zahl der frühen Schulabgänge verringert werden, und die Schülerinnen und Schüler sollen bei der Wahl ihres zukünftigen Berufs und/oder ihrer weiteren Schullaufbahn unterstützt werden. Die Teilnahme am Jugendcoaching ist kostenlos und erfolgt auf freiwilliger Basis.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.8. Gezielte Förderung – Sprache; 3.9. Gezielte Förderung – Migranten und Roma; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 4.1. Kommunikation und Information; 5.1. Multidisziplinäre Teams; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT

Land: Österreich

LUCIDE-TOOLKIT ÜBER MEHRSPRACHIGKEIT IN DER BILDUNG

Die zunehmende Mobilität und die sich verändernden Migrationsmuster haben erhebliche Auswirkungen auf die Bildungssysteme weltweit. Es ist schon seit einiger Zeit offenkundig, dass alle Schulpersonalebenen entsprechend ausgestattet werden müssen, damit sie effektiv mit Kindern arbeiten können, für die die Sprache des Aufnahmelandes neu ist. Nicht nur die Kinder, die neu im Aufnahmeland sind, brauchen Unterstützung, sondern auch alle zweisprachig aufwachsenden Lernenden. Das Aufwachsen und Leben in einer Familie, in der zwei oder mehr Sprachen gesprochen werden, verändert die sprachlichen Fähigkeiten und die Art und Weise des Lernens. Zweisprachig aufwachsende Lernende haben daher besondere Bedürfnisse und benötigen spezielle Lernressourcen. Diese Ressourcen bilden die Grundlage für ihre Entwicklung und ihr Lernen.

Bereich: 3. Unterstützung der Lernenden

Teilbereich: 3.8. Gezielte Förderung – Sprache

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Albanien; Belgien; Bulgarien; Deutschland; Dänemark; Estland; Finnland; Frankreich; Griechenland; Irland; Island; Italien; Kroatien; Lettland; Litauen; Luxemburg; Malta; Niederlande; Nordmazedonien; Norwegen; Polen; Portugal; Rumänien; Schweden; Serbien; Slowakei; Slowenien; Spanien; Tschechische Republik; Türkei; Ungarn; Vereinigtes Königreich; Zypern; Österreich

Stop Dropout!

Das umfassende Ziel dieses Projekts ist es, die Ausbildungsabbruchsraten von Lernenden zu senken. Hierzu werden den in der Beratung und Ausbildung tätigen Fachkräften Materialien und Instrumente an die Hand gegeben, um ihre eigenen Fähigkeiten bei der Arbeit mit Gruppen, bei der Entdeckung potenzieller Ausbildungsabbrecher und der Feststellung der besonderen Eigenarten von Gruppen Lernender zu entwickeln, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene Unterstützung zu geben und damit die Qualität der Berufsausbildungssysteme zu verbessern.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 3. Unterstützung der Lernenden; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.8. Gezielte Förderung – Sprache; 3.9. Gezielte Förderung – Migranten und Roma; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 5.1. Multidisziplinäre Teams; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Deutschland; Slowenien; Tschechische Republik; Österreich

Volunteering@WU

Das Programm „Volunteering@WU - Lernen macht Schule“ arbeitet mit Kindern aus sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen und mit studentischen Helferinnen und Helfern und fördert die soziale Verantwortung sowie die Freiwilligentätigkeit. Das Programm folgt den Grundsätzen des Lernens durch Engagement.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.4. Zusammenarbeit in Bildungssystemen; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.8. Gezielte Förderung – Sprache; 3.9. Gezielte Förderung – Migranten und Roma; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Österreich