3. Unterstützung der Lernenden

3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler

Lernende können schwierige Zeiten in ihrem sozialen und/oder familiären Leben durchmachen und negative Schulerfahrungen machen, die sie aus der Bahn werfen. Es ist entscheidend, Lernschwierigkeiten, sozio-emotionalen Stress oder Anzeichen eines Rückzugs früh zu erkennen, bevor sie sich in Absentismus und unangemessenen Verhaltensweisen manifestieren. Schulen müssen in Zusammenarbeit mit der Familie ein Frühwarn- und Beobachtungssystem einführen. Wirksame Erkennungs- und Beobachtungsmaßnahmen sollten nicht als bürokratisches und disziplinarisches Verfahren betrachtet werden, im Rahmen dessen nur Vorfälle von Absentismus oder Fehlverhalten erfasst und behandelt werden, sondern eher als unterstützender Warnmechanismus. Die Lernenden müssen sich darüber bewusst sein, dass sie wichtig sind und nicht alleine gelassen werden.

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Nordic Projects to Combat School Dropout

The aim of the report Nordic Projects to Combat School Dropout is to improve and inspire new initiatives for young people, and to create enriching contacts between actors and organisations in the Nordic region.
The Nordic Web Resource on Dropout from Upper Secondary Education was a project commissioned by the Nordic Council of Ministers and run by the Nordic Welfare Centre between 2012 and 2015. The aim of the project was to compile good examples of initiatives aimed at increasing the proportion of young people in the Nordic region who complete upper secondary education.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 1.4. Zusammenarbeit in Bildungssystemen; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 2.3. Erstausbildung sowie Fort- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer; 2.4. Wohlbefinden von Lehrern; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.8. Gezielte Förderung – Sprache; 3.9. Gezielte Förderung – Migranten und Roma; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 4.1. Kommunikation und Information; 4.2. Beteiligung der Eltern an schulischen Entscheidungsprozessen; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten; 4.4. Lernen in der Familie; 5.1. Multidisziplinäre Teams; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: EN

Land: Dänemark; Finnland; Island; Norwegen; Schweden

Young AduLLLt Project

The international comparative research project “Policies Supporting Young Adults in their Life Course. A Comparative Perspective of Lifelong Learning and Inclusion in Education and Work in Europe” (YOUNG_ADULLLT) focuses on lifelong learning (LLL) policies for young adults, at upper secondary school level and beyond, in particular those in situations of near social exclusion.

The report examines the relationship and complementarity between LLL policies and young people’s social conditions, and assesses the potential implications and effects on young adults’ life courses. The project is conducting a critical analysis of current developments of LLL European policies in order to prevent ill-fitted policies from worsening existing inequalities. It will also identify best practices and patterns of coordinating policy-making at local/regional level.

Bereiche: 3. Unterstützung der Lernenden; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereich: 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler

Sprache: EN

Land: Bulgarien; Deutschland; Finnland; Italien; Kroatien; Portugal; Spanien; Vereinigtes Königreich; Österreich