3. Unterstützung der Lernenden

3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen

Außerunterrichtliche und außerschulische Bildungsangebote weisen eine ausgeprägte wissenschaftliche Komponente oder eine informellere Lern- und Entwicklungsstruktur auf. Wenn diese Aktivitäten auf die Bildungsziele abgestimmt sind und damit im Einklang stehen, haben junge Menschen zusätzliche Möglichkeiten, ihr Können unter Beweis zu stellen. Dies kann die Motivation fördern und das Zugehörigkeitsgefühl zur Schule stärken, das sie andernfalls vielleicht nicht hätten. Konzepte für außerunterrichtliche und außerschulische Aktivitäten sollten auf die Ergänzung der fachlichen Leistungserbringung, eine möglichst starke Beteiligung der Lernenden und soziale Inklusion ausgerichtet sein. Sie können gemeinsam mit den Eltern, lokalen Organisationen, Diensten, NRO und unter Einbeziehung von Freiwilligen aus der Gemeinschaft entwickelt werden.

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ARANY-JÁNOS-PROGRAMME

Das Ziel der Arany-János-Programme in Ungarn besteht darin, benachteiligte Schülerinnen und Schüler bei ihrer Sekundarschulausbildung zu unterstützen. Mit den Programmen soll sichergestellt werden, dass sie am Ende ihrer Schulausbildung ein Schulabschlusszeugnis erhalten und eine Universität besuchen oder einen Arbeitsplatz finden können.

Bereich: 3. Unterstützung der Lernenden

Teilbereiche: 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Ungarn

INCLUD-ED FAMILIENBILDUNG

Familienbildung gehört zu den erfolgreichen Bildungsmaßnahmen (Successful Educational Actions – SEAs), die im Rahmen des Forschungsprojekts INCLUD-ED: Strategies for inclusion and social cohesion in Europe from education (Strategien für die Inklusion und den sozialen Zusammenhalt in Europa durch Bildung) (Europäische Kommission, 6. Rahmenprogramm, 2006-2011) aufgeführt sind.

Bereiche: 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen; 4.4. Lernen in der Familie; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Albanien; Belgien; Bulgarien; Deutschland; Dänemark; Estland; Finnland; Frankreich; Griechenland; Irland; Island; Italien; Kroatien; Lettland; Litauen; Luxemburg; Malta; Niederlande; Nordmazedonien; Norwegen; Polen; Portugal; Rumänien; Schweden; Serbien; Slowakei; Slowenien; Spanien; Tschechische Republik; Türkei; Ungarn; Vereinigtes Königreich; Zypern; Österreich

LERNZENTREN FÜR ROMA-SCHÜLER

In den 1990er-Jahren wurden in Ungarn mithilfe von EU-Fördermitteln Lernzentren (Tanoda) eingerichtet, um benachteiligte und Roma-Schüler zu unterstützen. Die Lernzentren bieten eine umfassende Reihe von Dienstleistungen zur Unterstützung von Jugendlichen an, wobei das Lernen im Mittelpunkt steht. Die Lernzentren offerieren Unterstützung beim Lernen, reichhaltige außerschulische Programme und bei Bedarf zusätzliche Unterstützung in anderen Bereichen. In den Lernzentren erhalten die Schülerinnen und Schüler Hilfe bei ihren Hausaufgaben und Klassenarbeiten und es werden ihre Lernkompetenzen und ihr Gemeinschaftssinn gefördert.

Bereiche: 3. Unterstützung der Lernenden; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen; 3.9. Gezielte Förderung – Migranten und Roma; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Ungarn

School innovation in Europe: Fostering equal chances for children from different social backgrounds by making learning more active at the Béla IV Primary School in Hejőkeresztúr

The ‘Complex Instruction Programme’ (CIP) provides equal chances for children from different social backgrounds. The method seeks to change children roles and responsibilities in active learning. CIP is based on four principles: (1) education involves a varied level of non-routine, open-end tasks to mobilise students of different abilities; (2) responsibility is shared, learners are responsible for their personal work while the group is responsible for individual achievements; (3) work is evaluated against set norms and roles; (4) hierarchy within the group - the status of the students is mobile. In addition, the school uses other innovative practices, such as a reading programme for the elementary grades where students regularly read aloud to each other in pairs, and then exchange their thoughts, and the ‘learning between generations’ programme where children draw their family trees and label each member with a special skill they have.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 2.4. Wohlbefinden von Lehrern; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen; 3.8. Gezielte Förderung – Sprache; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen

Sprache: EN

Land: Ungarn