3. Unterstützung der Lernenden

3.5. Lernen und Beurteilung

Die Lehrer sollten die Flexibilität haben, den Unterricht anzupassen und entsprechend den unterschiedlichen Lernerbedürfnissen zu personalisieren. Lernerzentrierte Unterrichtskonzepte einschließlich aktivere und interaktivere Methoden wie problem- und projektorientiertes Lehren und Lernen oder kooperative Lernformen haben sich als vorteilhaft erwiesen. Die Schul- und Klassenorganisation, einschließlich der Nutzung von Raum und Zeit, sollte den unterschiedlichen Schülerbedürfnissen und Lehrmethoden Rechnung tragen. Lehrkräfteteams (der Lehrer plus ein Lehramtsassistent oder ein zweiter Lehrer) setzen verschiedene Werkzeuge und Materialien ein (teamgestützter oder kooperativer Unterricht). Die Beteiligung der Familie in der Bildung eröffnet neue Förderungsmöglichkeiten für Lehrer, die Erreichung des Ziels einer qualitativ hochwertigen Bildung und qualitativ hochwertigen Lernens sicherzustellen.

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INCLUD-ED: INTERAKTIVE GRUPPEN

Interaktive Gruppen gehören zu den erfolgreichen Bildungsmaßnahmen (Successful Educational Actions – SEAs), die im Rahmen des Forschungsprojekts INCLUD-ED identifiziert wurden. Im Rahmen von INCLUD-ED wurden nicht nur Bildungsstrategien analysiert, die zur Überwindung von Ungleichheiten beitragen und den sozialen Zusammenhalt fördern, sondern auch solche, die zu sozialer Ausgrenzung führen, mit einem besonderen Fokus auf schutzbedürftigen und marginalisierten Gruppen. Interaktive Gruppen werden zur Anwendung gebracht, um die Bildung von Kindern und Jugendlichen in unterschiedlichen Kontexten zu verbessern. Die Schülerinnen und Schüler in einer Klasse werden in kleine heterogene Gruppen eingeteilt, die jeweils von einem Erwachsenen gefördert werden. Jede dieser Gruppen besteht aus vier oder fünf Schülerinnen und Schülern und wird in heterogener Weise entsprechend dem Fähigkeitsniveau, dem Geschlecht, der Kultur, der Sprache und der ethnischen Zugehörigkeit organisiert. Dieses Beispiel soll ein Verständnis für interaktive Gruppen und die Ergebnisse ihrer Anwendung vermitteln.

Bereiche: 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern

Teilbereiche: 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.9. Gezielte Förderung – Migranten und Roma; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Albanien; Belgien; Bulgarien; Deutschland; Dänemark; Estland; Finnland; Frankreich; Griechenland; Irland; Island; Italien; Kroatien; Lettland; Litauen; Luxemburg; Malta; Niederlande; Nordmazedonien; Norwegen; Polen; Portugal; Rumänien; Schweden; Serbien; Slowakei; Slowenien; Spanien; Tschechische Republik; Türkei; Ungarn; Vereinigtes Königreich; Zypern; Österreich

ProsocialLearn

ProsocialLearn is creating fun educational games for children to learn social and emotional well-being skills. By working together, teachers and game developers are creating new learning opportunities for inclusive education. The project wants to create a prosocial game development and distribution platform in order to distribute prosocial digital games from game companies to the educational sector and work with communities of teachers in Europe to evaluate their approach. Digital games can be tailored to teach the benefits of cooperation, as well as the ability to recognise the emotions of others and express trustworthiness – prosocial skills – helping children to appreciate team-work, recognise the value of understanding other people’s needs and achieve academically.
The games are targeted in particular at children at risk of social exclusion, who find it difficult to show empathy, and include hidden indicators that measure the development of a child’s skills. ProsocialLearn also developed a platform where teachers can track their pupils’ progress and plan lessons that incorporate the games.

Bereiche: 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden

Teilbereiche: 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung

Sprache: EN

Land: Deutschland; Finnland; Griechenland; Italien; Rumänien; Schweden; Spanien; Vereinigtes Königreich

School innovation in Europe: promoting students’ social competences and teachers’ collaboration through informal learning practices at the 4th Primary School of Thiva

The school has been developing innovative practices of informal learning for six years (since 2011). The main aims of these innovative approaches were to improve the educational level of pupils and school performance, to promote their social competences and sensitivity to the surrounding community and to enhance cooperation between teachers. As the first step of the informal learning approach, the school aimed to create informal learning environments by renovating the school yard and make it suitable for the learning purposes. As a second step, the school designed various learning approaches connected to the yard and broader school community (e.g., focusing on environmental education, natural sciences, reading). In this process the school cooperated with external stakeholders (scientists, artists, craftworkers, museums, etc.).   

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.5. Lernen und Beurteilung; 4.1. Kommunikation und Information; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: EN

Land: Griechenland