3. Unterstützung der Lernenden

3.5. Lernen und Beurteilung

Die Lehrer sollten die Flexibilität haben, den Unterricht anzupassen und entsprechend den unterschiedlichen Lernerbedürfnissen zu personalisieren. Lernerzentrierte Unterrichtskonzepte einschließlich aktivere und interaktivere Methoden wie problem- und projektorientiertes Lehren und Lernen oder kooperative Lernformen haben sich als vorteilhaft erwiesen. Die Schul- und Klassenorganisation, einschließlich der Nutzung von Raum und Zeit, sollte den unterschiedlichen Schülerbedürfnissen und Lehrmethoden Rechnung tragen. Lehrkräfteteams (der Lehrer plus ein Lehramtsassistent oder ein zweiter Lehrer) setzen verschiedene Werkzeuge und Materialien ein (teamgestützter oder kooperativer Unterricht). Die Beteiligung der Familie in der Bildung eröffnet neue Förderungsmöglichkeiten für Lehrer, die Erreichung des Ziels einer qualitativ hochwertigen Bildung und qualitativ hochwertigen Lernens sicherzustellen.

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Beanstalk, Children’s Literature Charity

Beanstalk, a Children’s Literature Charity in England, was founded in 1973. Working closely with partner schools, they recruit, train and support volunteers to provide reading support for children between ages 3 and 13
The volunteers work one-to-one with children (with each volunteer working with one to three children), coming to the school for three hours each week over the course of a school year. To help build the child’s confidence and create trust, they may read, play and talk with the children. The Beanstalk book box is an important resource with appropriate books and games
Volunteers are asked to make a commitment to work with children for a full school year. Over time, the volunteer and the child build a trusting relationship, and the volunteer is able to learn more about the challenges children experience as they are learning.
The Charity currently reaches approximately 11,000 children across England annually.

Bereiche: 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern

Teilbereiche: 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: EN

Land: Vereinigtes Königreich

Beda-Hallberg-Gymnasium

Dieses Beispiel beschreibt die innovativen Konzepte des Beda-Hallberg-Gymnasiums, einer Schule der Sekundarstufe II in Schweden. Die Schule bietet eine Reihe von Programmen an, mit denen die Grundlagen für die persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler und ihre aktive Teilhabe an der Gesellschaft geschaffen werden. Die Schule ist bestrebt, ihre Schüler kontinuierlich zu unterstützen und das Risiko von Schulabbrüchen einzudämmen, indem sie alles daran setzt, dass die Schule möglichst selten geschlossen ist und während der längeren Ferien zum Teil geöffnet bleibt. Darüber hinaus steht ein Team von Gesundheitsfachkräften bereit, in dem auch Sozialberater und psychologische Berater mitwirken, um die jungen Menschen bedarfsgerecht zu unterstützen.

Das Beda-Hallberg-Gymnasium ist eine Schule der Sekundarstufe II in Kungsbacka, Schweden. Es wurde 2013 als eine kleine Einrichtung gegründet, in der der einzelne Lernende im Mittelpunkt steht. Für manche junge Menschen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren ist das physische und soziale Umfeld vieler Schulen schwierig und steht einem kontinuierlichen Lernprozess im Wege. Das Beda-Hallberg-Gymnasium steht Schülern offen, die sich eine kleine Schule wünschen, an der sie sich sicher und wohl fühlen können.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Schweden

Essunga Municipality Schools

Essunga, a Swedish municipality, transformed the ranking of its schools from the bottom to the top of the national school league tables between 2007 to the top in 2010. Essunga has three elementary schools and one lower secondary school (grades 6-9). With 5,500 citizens, it is one of the smallest municipalities in the country. The increase in levels of achievement is attributed to a research-based approach of inclusive education. For years, the three elementary schools in Essunga had consistently experienced low educational levels. An increasing number of students were refugees or in “family placements”. In 2007, only 76% of students were eligible for upper secondary school and 20% of these were placed in special education classes. These results compelled political and school leaders and school staff to identify targeted measures to address these challenges. The municipality focused on interventions at school and in the local community to prevent school absence and increase attendance.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.3. Schulmanagement; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten

Sprache: EN

Land: Schweden

Godalen und Thor Heyerdahl – Obere Sekundarschulen in Norwegen

Um Schulabbrüche zu verhindern, haben die oberen Sekundarschulen Godalen und Thor Heyerdahl in Norwegen sich darauf konzentriert, ihre Schulleitungsstrategien zu verbessern und zu stärken. Die Schulen haben eine Reihe von Maßnahmen eingeführt, um die Lehrkräfte und Jugendlichen gleichermaßen zu unterstützen.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.3. Schulmanagement; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung; 5.2. Netzwerke der Interessenträger

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Norwegen

INCLUD-ED: INTERAKTIVE GRUPPEN

Interaktive Gruppen gehören zu den erfolgreichen Bildungsmaßnahmen (Successful Educational Actions – SEAs), die im Rahmen des Forschungsprojekts INCLUD-ED identifiziert wurden. Im Rahmen von INCLUD-ED wurden nicht nur Bildungsstrategien analysiert, die zur Überwindung von Ungleichheiten beitragen und den sozialen Zusammenhalt fördern, sondern auch solche, die zu sozialer Ausgrenzung führen, mit einem besonderen Fokus auf schutzbedürftigen und marginalisierten Gruppen. Interaktive Gruppen werden zur Anwendung gebracht, um die Bildung von Kindern und Jugendlichen in unterschiedlichen Kontexten zu verbessern. Die Schülerinnen und Schüler in einer Klasse werden in kleine heterogene Gruppen eingeteilt, die jeweils von einem Erwachsenen gefördert werden. Jede dieser Gruppen besteht aus vier oder fünf Schülerinnen und Schülern und wird in heterogener Weise entsprechend dem Fähigkeitsniveau, dem Geschlecht, der Kultur, der Sprache und der ethnischen Zugehörigkeit organisiert. Dieses Beispiel soll ein Verständnis für interaktive Gruppen und die Ergebnisse ihrer Anwendung vermitteln.

Bereiche: 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern

Teilbereiche: 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.9. Gezielte Förderung – Migranten und Roma; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Albanien; Belgien; Bulgarien; Deutschland; Dänemark; Estland; Finnland; Frankreich; Griechenland; Irland; Island; Italien; Kroatien; Lettland; Litauen; Luxemburg; Malta; Niederlande; Nordmazedonien; Norwegen; Polen; Portugal; Rumänien; Schweden; Serbien; Slowakei; Slowenien; Spanien; Tschechische Republik; Türkei; Ungarn; Vereinigtes Königreich; Zypern; Österreich

IndY (Individualisierter Unterricht am Schulzentrum Ybbs)

Das Schulzentrum Ybbs (ein aus drei berufsbildenden Sekundarstufen II bestehendes Schulzentrum) führte im Schuljahr 2015/16 ein IndY genanntes Konzept ein, nach dem 20 % der Unterrichtszeit für individualisierten Unterricht bestimmt sind. Mit IndY sollen das Fachwissen, die Motivation, Eigenverantwortung, Selbstorganisation, Teamfähigkeit, emotionale Intelligenz und die Lernmethoden der Schülerinnen und Schüler verbessert werden.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen; 3.8. Gezielte Förderung – Sprache; 3.9. Gezielte Förderung – Migranten und Roma; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 4.1. Kommunikation und Information; 5.2. Netzwerke der Interessenträger

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT

Land: Österreich

JOAQUIM RUYRA ELEMENTARY SCHOOL, the Miracle School (Hospitalet de Llobregat, Spain)

The Joaquim Ruyra Elementary School is located in a disadvantaged suburban district of Barcelona. In the 2016-2017 school year, 92% students were immigrants representing 28 different nationalities (including Pakistan, Morocco, Georgia, Colombia, the Dominican Republic, Ecuador, Peru, the Philippines, China, Bangladesh, Senegal, and the USA) or from minority background (Romani). The school has a 40% mobility rate.  

National and international press have referred to the school as the miracle school as it had achieved academic outcomes above the average in the Catalan standardised tests, outperforming elite schools in the Catalonia region.

All classes in the school feature group work 40% to 60% of the time. The groups mix students of different abilities, genders and nationalities.  The small groups are designed to ensure that no one is left out, and students are encouraged to participate actively.  Each group is facilitated by an adult (e.g. a classroom assistants, a parent).  Psychologists and special education teachers may also work in the classrooms, and they support volunteer parents, teachers and the students.  The extra support and student interaction are considered as essential for supporting and reinforcing children’s learning. 

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 2.3. Erstausbildung sowie Fort- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 4.1. Kommunikation und Information; 4.2. Beteiligung der Eltern an schulischen Entscheidungsprozessen; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten; 4.4. Lernen in der Familie; 5.1. Multidisziplinäre Teams; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: EN

Land: Spanien

Lernbüro am TGM (Technologisches Gewerbemuseum)

Das Lernbüro wurde im Schuljahr 2016/17 am TGM (einer technischen Schule der Sekundarstufe II) als Schulexperiment eingeführt. Das Lernbüro wurde in der Abteilung für Informationstechnologie (IT) der Schule in zwei der vier Klassen des ersten Jahrgangs (d. h, Klassenstufe 9) eingeführt.
Im Lernbüro lernen die Schülerinnen und Schüler 20 Wochenstunden selbstgesteuert. Von diesen 20 Stunden entfallen neun auf allgemeinbildende Fächer (Deutsch, Englisch und Mathematik) und 11 Stunden auf Fächer der fachlichen Bildung (Softwareentwicklung, Systemtechnik, Medientechnik, Netzwerktechnik). Die anderen sechs Schulfächer (Geografie, Geschichte und Politische Bildung, Naturwissenschaften, Religion, Sport und Computerworkshop), die 13 Wochenstunden umfassen, werden noch nach herkömmlichen Unterrichtsmethoden unterrichtet.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 4.1. Kommunikation und Information

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Österreich

Manchester Communication Academy (MCA)

Manchester Communication Academy (MCA) works to improve outcomes for children, families and the community. This secondary academy opened in 2010 to serve one of the most disadvantaged inner-city neighbourhoods in England. From the outset, the academy’s sponsor, a large employer in the city, wanted the school to help to contribute to a vibrant and sustainable neighbourhood, and committed to addressing the many inter-related economic, social and physical challenges which characterise the neighbourhood. This mission has directly shaped the academy programme, which places equal importance on ‘teaching and learning’ and ‘social investment’. The school’s social investment department is a highly distinctive feature of its overall strategy for addressing the impacts of disadvantage on young people’s education and wider life chances.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.3. Schulmanagement; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 2.3. Erstausbildung sowie Fort- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 4.2. Beteiligung der Eltern an schulischen Entscheidungsprozessen; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten; 4.4. Lernen in der Familie; 5.1. Multidisziplinäre Teams; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: EN

Land: Vereinigtes Königreich

Nordische Projekte zur Bekämpfung von Schulabbrüchen

Das Ziel des Berichts „Nordische Projekte zur Bekämpfung von Schulabbrüchen“ ist es, Initiativen für junge Menschen zu verbessern, neue Initiativen anzustoßen und bereichernde Kontakte zwischen Akteuren und Organisationen in der nordischen Region zu schaffen.
Bei der nordischen Internetressource über Schulabbrüche in der Sekundarstufe II handelt es sich um ein Projekt, das der Nordische Ministerrat in Auftrag gegeben hat und das zwischen 2012 und 2015 vom Nordischen Sozialhilfezentrum durchgeführt wurde. Mit dem Projekt sollten Beispiele bewährter Initiativen zusammengetragen werden, die das Ziel hatten, den Anteil der jungen Menschen in der nordischen Region zu erhöhen, die die Sekundarstufe II abschließen.
Auf dem Nordischen Internetportal wurden viele verschiedene erfolgreiche Projekte der nordischen Länder vorgestellt. Die Initiativen waren extern bewertet worden und zeigten positive Ergebnisse. Einige Maßnahmen wurden speziell wegen ihres innovativen Charakters oder wegen ihres Wertes als Inspirationsquelle ausgewählt.
Trotz bürokratischer und kultureller Unterschiede zwischen den nordischen Ländern ist die Situation in Bezug auf junge Menschen auffallend ähnlich, bei denen ein Schulabbruch droht. Manchmal sind die Unterschiede zwischen Gemeinden und Schulen größer als zwischen den Ländern. Anhand von Informationen über die erfolgreichen Initiativen in den nordischen Ländern können Anregungen und Mittel zur Verbesserung der Methoden gefunden werden, mit denen allen jungen Menschen zu einem Abschluss der Sekundarstufe II verholfen werden soll.
In dieser Veröffentlichung werden zehn Projekte beschreiben, die auf dem Nordischen Internetportal für bewährte Verfahren vorgestellt wurden. Einige dieser Projekte sind bereits abgeschlossen, während andere noch andauern. Einige Maßnahmen wurden in die reguläre Arbeit übernommen.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 1.4. Zusammenarbeit in Bildungssystemen; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 2.3. Erstausbildung sowie Fort- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer; 2.4. Wohlbefinden von Lehrern; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.8. Gezielte Förderung – Sprache; 3.9. Gezielte Förderung – Migranten und Roma; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 4.1. Kommunikation und Information; 4.2. Beteiligung der Eltern an schulischen Entscheidungsprozessen; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten; 4.4. Lernen in der Familie; 5.1. Multidisziplinäre Teams; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Dänemark; Finnland; Island; Norwegen; Schweden

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