3. Unterstützung der Lernenden

3.4. Lehrplan und Lernpfade

Dem Lernen eine Bedeutung für das Leben der Lernenden zu verleihen ist von grundlegender Bedeutung. Mit relevanten und anregenden Lerninhalten können die Lehrer in ihrem Unterricht für Motivation sorgen. Im Lehrplan sollten personalisierte Lehr- und Lernformen möglich sein, um den Wissenserwerb zu erleichtern und jedem Kind die Möglichkeit zu geben, seine Fähigkeiten und Kompetenzen seinem individuellen Potenzial entsprechend bestmöglich zu entfalten; dabei sollten die Qualität der Lehrpläne und hohe Erwartungen gewahrt bleiben. Die Lehrpläne sollten in jeder Phase einen Bezug mit den nachfolgenden Bildungs- und Ausbildungsphasen oder mit alternativen Ausbildungswegen sicherstellen.

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Action Antibullying (AAB)

The project partners designed and implemented a new anti-bullying programme in schools in five EU countries. It drew on the experiences of existing programmes and practices originated by the project partners working in different cultural contexts.  It provided further evidence of effective approaches to the reduction of bullying in schools that will inform the development of improved child centred, whole school strategies for adoption at European level.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.3. Schulmanagement; 1.4. Zusammenarbeit in Bildungssystemen; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: EN

Land: Italien; Rumänien; Slowenien; Spanien; Vereinigtes Königreich

Auf Erfolg ausgerichtete Lehrmethoden: „Turma mais“ und Fénix

Die Maßnahme „Turma mais“ in Portugal bietet zusätzliche Unterstützung für ausgewählte Gruppen von Schülerinnen und Schülern mit ähnlichen Fähigkeiten. Die Maßnahme ist auf bestimmte Schuljahre ausgerichtet, je nach den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler im ersten, zweiten und dritten Schuljahr der Grund- und Sekundarstufe. Sie besteht aus der „Turma mais“ und „Fénix“. Hierbei handelt es sich um Klassenorganisationsmodelle, mithilfe derer alle Schülerinnen und Schüler beim Lernen unterstützt werden sollen.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.3. Schulmanagement; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.3. Erstausbildung sowie Fort- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 4.1. Kommunikation und Information; 5.1. Multidisziplinäre Teams

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Portugal

Beda-Hallberg-Gymnasium

Dieses Beispiel beschreibt die innovativen Konzepte des Beda-Hallberg-Gymnasiums, einer Schule der Sekundarstufe II in Schweden. Die Schule bietet eine Reihe von Programmen an, mit denen die Grundlagen für die persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler und ihre aktive Teilhabe an der Gesellschaft geschaffen werden. Die Schule ist bestrebt, ihre Schüler kontinuierlich zu unterstützen und das Risiko von Schulabbrüchen einzudämmen, indem sie alles daran setzt, dass die Schule möglichst selten geschlossen ist und während der längeren Ferien zum Teil geöffnet bleibt. Darüber hinaus steht ein Team von Gesundheitsfachkräften bereit, in dem auch Sozialberater und psychologische Berater mitwirken, um die jungen Menschen bedarfsgerecht zu unterstützen.

Das Beda-Hallberg-Gymnasium ist eine Schule der Sekundarstufe II in Kungsbacka, Schweden. Es wurde 2013 als eine kleine Einrichtung gegründet, in der der einzelne Lernende im Mittelpunkt steht. Für manche junge Menschen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren ist das physische und soziale Umfeld vieler Schulen schwierig und steht einem kontinuierlichen Lernprozess im Wege. Das Beda-Hallberg-Gymnasium steht Schülern offen, die sich eine kleine Schule wünschen, an der sie sich sicher und wohl fühlen können.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Schweden

CHECKLISTE UND EMPFEHLUNGEN ZUR VORBEUGUNG VON FEHLZEITEN UND SCHULABBRÜCHEN

Es ist unbestreitbar, dass in einer Reihe von Schulverweigerungs- und Schulabbruchfällen medizinische, psychologische, soziale, pädagogische und juristische Maßnahmen erforderlich sind. Die Forschung zeigt aber auch deutlich, dass in allen Fällen die Schulen und die Lehrkräfte einen entscheidenden Einfluss ausüben können. Dieses Dokument umfasst eine Checkliste für Schulen zur Selbstevaluierung, 59 detaillierte Empfehlungen für die Verbesserung der Schulanwesenheitsquoten, des Schülerengagements und der Schulkultur. Es enthält außerdem Vorschläge für Verhaltensvereinbarungen und Beispiele für Fragebögen für Lehrkräfte und Eltern. Die empfohlenen Maßnahmen richten sich in erster Linie an die Zielgruppe der Lehrkräfte, Schulleiter und Eltern. Das Dokument ist ein Auszug aus dem Handbuch von Nairz-Wirth, Feldmann, Diexer (2012): Handlungsempfehlungen für Lehrende, Schulleitung und Eltern zur erfolgreichen Prävention von Schulabsentismus und Schulabbruch.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 2.3. Erstausbildung sowie Fort- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 4.1. Kommunikation und Information; 5.2. Netzwerke der Interessenträger

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Österreich

Combating drop-out and early school leaving (ESL) in Serbia

UNICEF Serbia and the civil society organisation Centre for Education Policy with the support of the Ministry of Education, Science and Technological Development Republic of Serbia  implemented the project “Combating Early School Leaving in Serbia”.

This project aimed to contribute to decreasing drop-out and early school leaving of children and adolescents through development, establishment, and implementation of the school-based model for early identification of children at risk of dropping out and intervention in situations where dropping-out is taking place.

Combating drop-out and ESL in Serbia has been recognised as a policy priority area.  The Strategy for Education Development in Serbia 2020 (SEDS 2020) calls for the provision of high-quality education for all, an increase of students’ coverage and attainment at all levels of education by maintaining the relevance of education and increasing efficiency. The Strategy implementation is primarily focused on the development of human capital in Serbia, thus underlines importance of the inclusion of pupils from vulnerable and marginalised groups (Roma and children from poor families, children with disabilities and from rural areas etc.).

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 2.3. Erstausbildung sowie Fort- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 5.1. Multidisziplinäre Teams

Sprache: EN

Land: Serbien

Danish Production Schools

The Danish Production schools were created in the 1980s with the aim of combating youth unemployment. Production Schools offer alternative education opportunities to improve labour market integration. The fundamental aim of this type of school is to create a practical learning environment to support young people to complete and earn qualifications in general and vocational upper secondary education and/or maintain a job. The students are offered the opportunity to develop professional, social and personal skills through counselling, participation in practical work experience and production in different workshops ranging from areas such as metalwork, carpentry and textile work in theatre, media and music-based workshops. The focus is on social, personal and physical skills which are complemented by more formal knowledge and skills. Learning processes are organised through workshops and classroom teaching, but every young person is free to organise an individual course where they may challenge themselves and build their confidence.
The most significant challenge for production schools is to prepare and motivate “non-academic” students for the ordinary school system. The last legislative change in 2006focused the aims of Production Schools so that its most important task has been to build a bridge to vocational education and training through relevant practical and academic qualifications. In 2009, there were over 6,000 students in production schools. The student capacity at each school can vary from 20-25 to over 200. Generally speaking the schools are small, with half of the schools accepting fewer than 50 students. Today there are 78 Production Schools in Denmark.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 3. Unterstützung der Lernenden

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen

Sprache: EN

Land: Dänemark

Godalen und Thor Heyerdahl – Obere Sekundarschulen in Norwegen

Um Schulabbrüche zu verhindern, haben die oberen Sekundarschulen Godalen und Thor Heyerdahl in Norwegen sich darauf konzentriert, ihre Schulleitungsstrategien zu verbessern und zu stärken. Die Schulen haben eine Reihe von Maßnahmen eingeführt, um die Lehrkräfte und Jugendlichen gleichermaßen zu unterstützen.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.3. Schulmanagement; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung; 5.2. Netzwerke der Interessenträger

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Norwegen

IndY (Individualized Learning at the school centre Ybbs)

In the school year 2015/16 the Schulzentrum Ybbs (a school center consisting of three vocational upper secondary schools) introduced a concept called IndY, which involves that 20% of the teaching time is intended for individualized learning. IndY aims at improving students’ expertise, motivation, self-responsibility, self-management, collaborative skills, emotional intelligence and learning methods.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen; 3.8. Gezielte Förderung – Sprache; 3.9. Gezielte Förderung – Migranten und Roma; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 4.1. Kommunikation und Information; 5.2. Netzwerke der Interessenträger

Sprache: EN

Land: Österreich

InnoOmnia

InnoOmnia, in the city of Espoo, Finland, was founded in 2011. It is the first multi-sector vocational education centre in Finland where entrepreneurs may run their businesses jointly with students and teachers. Work and vocational education are part of a blended learning approach. One of the key aims of the programme is to improve the appeal of vocational education, and to offer “21st century learning” opportunities.
Services include:
1. Entrepreneurship support for current and aspiring entrepreneurs, primarily in arts and crafts or the service sectors.
2. Work-based/on-the-job learning programmes
3. Innovation and piloting of new teaching methods in the context of vocational education, g, e.g. gamification, mobile learning, entrepreneurial teaching methods
4. Teacher and school leader professional development for K-12 and vocational sectors

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen

Sprache: EN

Land: Finnland

JOAQUIM RUYRA ELEMENTARY SCHOOL, the Miracle School (Hospitalet de Llobregat, Spain)

The Joaquim Ruyra Elementary School is located in a disadvantaged suburban district of Barcelona. In the 2016-2017 school year, 92% students were immigrants representing 28 different nationalities (including Pakistan, Morocco, Georgia, Colombia, the Dominican Republic, Ecuador, Peru, the Philippines, China, Bangladesh, Senegal, and the USA) or from minority background (Romani). The school has a 40% mobility rate.  

National and international press have referred to the school as the miracle school as it had achieved academic outcomes above the average in the Catalan standardised tests, outperforming elite schools in the Catalonia region.

All classes in the school feature group work 40% to 60% of the time. The groups mix students of different abilities, genders and nationalities.  The small groups are designed to ensure that no one is left out, and students are encouraged to participate actively.  Each group is facilitated by an adult (e.g. a classroom assistants, a parent).  Psychologists and special education teachers may also work in the classrooms, and they support volunteer parents, teachers and the students.  The extra support and student interaction are considered as essential for supporting and reinforcing children’s learning. 

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 2.3. Erstausbildung sowie Fort- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 4.1. Kommunikation und Information; 4.2. Beteiligung der Eltern an schulischen Entscheidungsprozessen; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten; 4.4. Lernen in der Familie; 5.1. Multidisziplinäre Teams; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: EN

Land: Spanien

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