3. Unterstützung der Lernenden

3.1. Wohlbefinden der Lernenden

Im Rahmen ganzheitlicher Schulansätze darf das Schulklima insgesamt nicht aus dem Blick geraten. Ein sicheres und fürsorgliches Lernumfeld fördert positive Beziehungen für und zwischen Lehrkräften, Schulmitarbeitern und Lernenden. Ein sicheres, einladendes und anregendes physisches Umfeld, sowie Sport und regelmäßige körperliche Betätigung für alle Lernenden sind von großer Bedeutung. Die Schulen können Konfliktmanagement in den gemeinsamen Räumen der Schule einrichten, um eine Kultur des Dialogs und der Vielfalt zu fördern. Diese Lern- und Umgebungsbedingungen tragen zur Schaffung eines positiven Klimas und zur Bildung eines Zugehörigkeitsgefühls bei allen Lernenden bei.

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Beteiligung örtlicher Gemeinschaften an der Inklusion der Roma (LERI) – Mehrjähriges Roma-Programm

LERI (Local Engagement for Roma Inclusion) ist ein qualitatives Aktionsforschungsprojekt im Rahmen des Mehrjährigen Roma-Programms der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA). Es wurde als Reaktion auf die Mitteilung der Europäischen Kommission mit dem Titel EU-Rahmen für nationale Strategien zur Integration der Roma bis 2020 entwickelt. LERI bringt lokale Behörden und Einwohner, insbesondere Roma, zusammen, um zu untersuchen, wie sie am besten in Roma-Integrationsmaßnahmen einbezogen werden können, und um zu ermitteln, welche Aspekte dieser Maßnahmen funktionieren, welche nicht und warum. Das Ziel des Projekts besteht darin, allen lokalen Interessenträgern, einschließlich Roma, bei gemeinsamen Bemühungen um die Integration von Roma die Mitwirkung zu erleichtern. Die im Verlauf des Prozesses gesammelten Erfahrungen und gewonnen Erkenntnisse werden dazu beitragen, die Gestaltung, die Umsetzung und das Monitoring von Roma-Integrationsstrategien und -maßnahmen auf lokaler Ebene zu verbessern.

Bereiche: 3. Unterstützung der Lernenden; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.9. Gezielte Förderung – Migranten und Roma; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Bulgarien; Finnland; Frankreich; Griechenland; Italien; Rumänien; Slowakei; Tschechische Republik; Ungarn; Vereinigtes Königreich

MULTI-INTERDISZIPLINÄRE TEAMS FÜR DIE VERHINDERUNG VON VORZEITIGEN SCHULABBRÜCHEN

In dieser Publikation wird untersucht, inwieweit multidisziplinäre und interdisziplinäre Teams eine Schlüsselrolle bei der Verhinderung von vorzeitigen Schulabbrüchen spielen können. Zur Entwicklung einer Strategie für solche multi- bzw. interdisziplinäre Teams liegt der Hauptfokus auf den notwendigen und unterstützenden Rahmenbedingungen für ihre Wirksamkeit anstatt auf der deterministischen Annahme ihrer zwangsläufigen Wirksamkeit. Im Bericht wird herausgestellt, dass es notwendig ist, die Teams bei wichtigen Themen tatkräftig strategisch zu unterstützen, z. B. durch psychologische Betreuung, Alternativen zur Suspendierung, Kontaktaufnahme mit marginalisierten Familien, Schulungen zu den Themen Konfliktlösung und Diversität für Lehrkräfte, Schulungen zur Verhinderung von Mobbing, Förderung eines positiven Schulklimas sowie Förderung der Elternkompetenzen und Sprachentwicklung der Kinder.

Bereiche: 3. Unterstützung der Lernenden; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.9. Gezielte Förderung – Migranten und Roma; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 5.1. Multidisziplinäre Teams

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Albanien; Belgien; Bulgarien; Deutschland; Dänemark; Estland; Finnland; Frankreich; Griechenland; Irland; Island; Italien; Kroatien; Lettland; Litauen; Luxemburg; Malta; Niederlande; Nordmazedonien; Norwegen; Polen; Portugal; Rumänien; Schweden; Serbien; Slowakei; Slowenien; Spanien; Tschechische Republik; Türkei; Ungarn; Vereinigtes Königreich; Zypern; Österreich

School innovation in Europe: Fostering equal chances for children from different social backgrounds by making learning more active at the Béla IV Primary School in Hejőkeresztúr

The ‘Complex Instruction Programme’ (CIP) provides equal chances for children from different social backgrounds. The method seeks to change children roles and responsibilities in active learning. CIP is based on four principles: (1) education involves a varied level of non-routine, open-end tasks to mobilise students of different abilities; (2) responsibility is shared, learners are responsible for their personal work while the group is responsible for individual achievements; (3) work is evaluated against set norms and roles; (4) hierarchy within the group - the status of the students is mobile. In addition, the school uses other innovative practices, such as a reading programme for the elementary grades where students regularly read aloud to each other in pairs, and then exchange their thoughts, and the ‘learning between generations’ programme where children draw their family trees and label each member with a special skill they have.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 2.4. Wohlbefinden von Lehrern; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen; 3.8. Gezielte Förderung – Sprache; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen

Sprache: EN

Land: Ungarn

School innovation in Europe: student-centred and game-based learning to support student engagement and development at the Open School in Miskolc

Since the mid-1990s, the Open Door school is strongly devoted to the Step by Step programme (SbS), which became the main driver to implement innovative approaches in the school. The SbS programme involves student-centred and game-based learning, with constant feedback. The school also organises two whole-school project months per year that end with a presentation day, often open to the wider public and parents. Classrooms are arranged according to different aspects of learning. As part of the innovation, the school applies “morning circles” which are involved around a certain theme. Each child learns to speak in a way that is to the point, and gets the chance to express what he or she thinks and feels. It’s also a useful approach to compensate the stress that students might have brought from home.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen

Sprache: EN

Land: Ungarn