3. Unterstützung der Lernenden

3.1. Wohlbefinden der Lernenden

Im Rahmen ganzheitlicher Schulansätze darf das Schulklima insgesamt nicht aus dem Blick geraten. Ein sicheres und fürsorgliches Lernumfeld fördert positive Beziehungen für und zwischen Lehrkräften, Schulmitarbeitern und Lernenden. Ein sicheres, einladendes und anregendes physisches Umfeld, sowie Sport und regelmäßige körperliche Betätigung für alle Lernenden sind von großer Bedeutung. Die Schulen können Konfliktmanagement in den gemeinsamen Räumen der Schule einrichten, um eine Kultur des Dialogs und der Vielfalt zu fördern. Diese Lern- und Umgebungsbedingungen tragen zur Schaffung eines positiven Klimas und zur Bildung eines Zugehörigkeitsgefühls bei allen Lernenden bei.

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Bitte beachten Sie, dass die Inhalte der Ressourcenseite derzeit ausschließlich in englischer Sprache verfügbar sind.

AFYA

AFYA stands for ‘Health & Wellbeing’ in Arabic and Swahili. The project aims to promote the holistic health of people with refugee and migration experiences and work responsibly and confidentially with sensitive topics related to trauma and mental health.

Bereich: 3. Unterstützung der Lernenden

Teilbereiche: 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.9 Geflüchtete, Migranten/-innen und Roma

Sprache: EN

Land: Österreich

Anti-Mobbing-Programm „KiVa"

KiVa ist ein forschungsbasiertes Anti-Mobbing-Programm, das an der Universität Turku in Finnland mit Fördermitteln des finnischen Ministeriums für Bildung und Kultur entwickelt wurde. Die Wirksamkeit von KiVa wurde bereits in einer breit angelegten, randomisierten kontrollierten Studie nachgewiesen. In Finnland ist KiVa ein gefragtes Programm: 90 % aller Gesamtschulen im Land sind eingetragene KiVa-Schulen, die das Programm umsetzen. Aktuell verfügt KiVa über Lizenzpartner in Belgien, in Estland, in Luxemburg (das Europäische Schulnetz), in den Niederlanden, in Neuseeland und im Vereinigten Königreich (Wales, West Midlands, North East, North West sowie Yorkshire and the Humber). Das Programm wird bzw. wurde bereits in Estland, Griechenland, Italien, Südafrika, Schweden, in den Niederlanden, im Vereinigten Königreich und in den USA evaluiert.

Bereich: 3. Unterstützung der Lernenden

Teilbereich: 3.1. Wohlbefinden der Lernenden

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Finnland

ANTI-MOBBING-VERFAHREN FÜR SCHULEN

Das irische Bildungsministerium empfiehlt, Verfahren in Schulen einzuführen, um Mobbing zu verhindern und zu bekämpfen. Zu den wesentlichen Elementen gehören ein positives Schulklima, eine effektive Schulleitung, ein gemeinsames Verständnis dafür, was Mobbing ist und welche Auswirkungen es hat, Sensibilisierungs-, Bildungs- und Präventionsstrategien, eine wirksame Beaufsichtigung und Beobachtung der Schülerinnen und Schüler, Unterstützung für das Schulpersonal, eine konsequente Untersuchung, Verfolgung und Erfassung von Mobbing-Verhalten sowie eine fortlaufende Evaluierung der Wirksamkeit der Strategie zur Bekämpfung von Mobbing.

Bereich: 3. Unterstützung der Lernenden

Teilbereich: 3.1. Wohlbefinden der Lernenden

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Irland

AUSSCHUSS FÜR GESUNDHEITLICHE UND STAATSBÜRGERLICHE AUFKLÄRUNG (CESC) IN FRANKREICH

Der Ausschuss für gesundheitliche und staatsbürgerliche Aufklärung (Comité d‘éducation à la santé et à la citoyenneté – CESC) umfasst alle Mitglieder der Bildungsgemeinschaft und die lokalen Partner der Grund- und Sekundarschule (lokale Behörden, Polizei, Justiz und Verbände). Der Ausschuss ist unter dem Vorsitz der Schulleitung aktiv in der staatsbürgerlichen Aufklärung, erstellt einen Plan für die Verhütung von Gewalt, unterbreitet Vorschläge für Initiativen zur Unterstützung von Eltern in schwierigen Situationen und zur Bekämpfung der sozialen Ausgrenzung und legt ein Programm für die gesundheitliche und sexuelle Aufklärung zur Förderung sicheren Verhaltens fest. Der CESC bündelt eine Vielzahl von Maßnahmen, die darauf abzielen, die Schülerinnen und Schüler auf ein gemeinsames Handeln und Zusammenleben, die Achtung der Gleichstellung von Frauen und Männern, das Treffen von Entscheidungen und die Wahrnehmung ihrer Bürgerrechte vorzubereiten.

Bereiche: 3. Unterstützung der Lernenden; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 5.2. Netzwerke der Interessenträger

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Frankreich

Beteiligung örtlicher Gemeinschaften an der Inklusion der Roma (LERI) – Mehrjähriges Roma-Programm

LERI (Local Engagement for Roma Inclusion) ist ein qualitatives Aktionsforschungsprojekt im Rahmen des Mehrjährigen Roma-Programms der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA). Es wurde als Reaktion auf die Mitteilung der Europäischen Kommission mit dem Titel EU-Rahmen für nationale Strategien zur Integration der Roma bis 2020 entwickelt. LERI bringt lokale Behörden und Einwohner, insbesondere Roma, zusammen, um zu untersuchen, wie sie am besten in Roma-Integrationsmaßnahmen einbezogen werden können, und um zu ermitteln, welche Aspekte dieser Maßnahmen funktionieren, welche nicht und warum. Das Ziel des Projekts besteht darin, allen lokalen Interessenträgern, einschließlich Roma, bei gemeinsamen Bemühungen um die Integration von Roma die Mitwirkung zu erleichtern. Die im Verlauf des Prozesses gesammelten Erfahrungen und gewonnen Erkenntnisse werden dazu beitragen, die Gestaltung, die Umsetzung und das Monitoring von Roma-Integrationsstrategien und -maßnahmen auf lokaler Ebene zu verbessern.

Bereiche: 3. Unterstützung der Lernenden; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.9 Geflüchtete, Migranten/-innen und Roma; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Bulgarien; Finnland; Frankreich; Griechenland; Italien; Rumänien; Slowakei; Tschechische Republik; Ungarn; Vereinigtes Königreich

CHECKLISTE UND EMPFEHLUNGEN ZUR VORBEUGUNG VON FEHLZEITEN UND SCHULABBRÜCHEN

Es ist unbestreitbar, dass in einer Reihe von Schulverweigerungs- und Schulabbruchfällen medizinische, psychologische, soziale, pädagogische und juristische Maßnahmen erforderlich sind. Die Forschung zeigt aber auch deutlich, dass in allen Fällen die Schulen und die Lehrkräfte einen entscheidenden Einfluss ausüben können. Dieses Dokument umfasst eine Checkliste für Schulen zur Selbstevaluierung, 59 detaillierte Empfehlungen für die Verbesserung der Schulanwesenheitsquoten, des Schülerengagements und der Schulkultur. Es enthält außerdem Vorschläge für Verhaltensvereinbarungen und Beispiele für Fragebögen für Lehrkräfte und Eltern. Die empfohlenen Maßnahmen richten sich in erster Linie an die Zielgruppe der Lehrkräfte, Schulleiter und Eltern. Das Dokument ist ein Auszug aus dem Handbuch von Nairz-Wirth, Feldmann, Diexer (2012): Handlungsempfehlungen für Lehrende, Schulleitung und Eltern zur erfolgreichen Prävention von Schulabsentismus und Schulabbruch.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 2.3. Erstausbildung sowie Fort- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 4.1. Kommunikation und Information; 5.2. Netzwerke der Interessenträger

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Österreich

Club der Mutigen: Gewaltfrei ab der Geburt

Zur Verbesserung des Schulklimas hat eine Gruppe von Schulen aus dem Projekt der Lerngemeinschaften entschieden, den Club der Mutigen zu gründen. Er basiert auf einem „Modell des Dialogs zur Konfliktprävention“. Seit der Club 2014 gegründet wurde, hat er sowohl in Grundschulen als auch in weiterführenden Schulen Fortschritte bei der Ausmerzung von Gewalt in den Schulen gemacht. Diese Strategie macht es einfacher, wirksame evidenzbasierte Verfahren zur Verhütung von Gewalt im Klassenzimmer im Allgemeinen und der geschlechtsspezifische Gewalt im Besonderen zusammenzubringen.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 4.2. Beteiligung der Eltern an schulischen Entscheidungsprozessen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL

Land: Spanien

Dannewerkschule Schleswig - Inclusive and blended learning

Dannewerkschule Schleswig, Germany is a comprehensive lower secondary school offering grades 5-10, a quarter of which have a migratory background and learning German as a second language. The school aims to be a place of learning where students with different talents and personalities are welcome and can use a wide blend of learning environments and tools.

Bereiche: 3. Unterstützung der Lernenden; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: EN

Land: Deutschland

Die Ressourcensammlung „Child Friendly Spaces in Humanitarian Settings“

Kinderfreundliche Räume (Child Friendly Spaces, CFS) werden von humanitären Organisationen genutzt, um Kindern Zugang zu einer sicheren Umgebung zu verschaffen und ihr psychosoziales Wohlbefinden zu fördern. Einige CFS-Programme konzentrieren sich eher auf die informelle Bildung oder andere Bedürfnisse von Kindern, aber das Ziel aller CFS-Programme ist es, eine entspannte und anregende Umgebung für Kinder zu schaffen.

Bereich: 3. Unterstützung der Lernenden

Teilbereiche: 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.9 Geflüchtete, Migranten/-innen und Roma

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; GA; HR; HU; IS; IT; LT; LV; MK; MT; NL; NO; PL; PT; RO; SK; SL; SR; SV; TR

Land: Europa

E-TOOL FÜR DIE PRÄVENTION VON MOBBING

Die schwedische Bildung basiert auf der Achtung der Menschenrechte und der demokratischen Grundwerte wie der Unverletzlichkeit des menschlichen Lebens, der Gleichwertigkeit aller Menschen, der Achtung der persönlichen Integrität des Einzelnen und der Gleichstellung der Geschlechter. In Übereinstimmung mit diesen Werten wird großer Wert darauf gelegt, dass alle Bildungsmaßnahmen integrativ sind sowie Diskriminierung und Belästigung in allen Formen, was auch Mobbing einschließt, aktiv verhindert werden.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 3. Unterstützung der Lernenden

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Schweden

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