2. Lehrerinnen und Lehrer

2.3. Erstausbildung sowie Fort- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer

Sowohl die Erstausbildung als auch die Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte sind äußert wichtig, um sicherzustellen, dass die Lehrkräfte die erforderlichen Kompetenzen, Fähigkeiten und das Fachwissen erwerben, um auf verschiedene Situationen im Klassenraum reagieren zu können. Professionalität wird in einen positiven Zusammenhang mit der Lehrerzufriedenheit gebracht. Das gilt vor allem für Lehrer, die unter besonders anspruchsvollen Bedingungen arbeiten, etwa an Schulen mit hohem Anteil sozioökonomisch schwacher oder bildungsbenachteiligter Schüler oder mit sehr heterogenen Lerngruppen.

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ATD QUART MONDE – SCHULUNGSMODUL FÜR LEHRKRÄFTE

ATD Quart Monde ist eine französische nichtstaatliche Organisation, die Personen umfasst, die in ärmlichen Verhältnissen leben oder gelebt haben. Die Organisation arbeitet unter anderem mit „Volkshochschulen“ (universités populaires) in Frankreich zusammen, mit dem Ziel, Fachwissen von ihren Mitgliedern bzw. Teilnehmern zu einer Reihe von Themen (z. B. Erziehung und Schulwahrnehmung) zu gewinnen und zu sammeln.

Bereich: 2. Lehrerinnen und Lehrer

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Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Frankreich

Auf Erfolg ausgerichtete Lehrmethoden: „Turma mais“ und Fénix

Die Maßnahme „Turma mais“ in Portugal bietet zusätzliche Unterstützung für ausgewählte Gruppen von Schülerinnen und Schülern mit ähnlichen Fähigkeiten. Die Maßnahme ist auf bestimmte Schuljahre ausgerichtet, je nach den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler im ersten, zweiten und dritten Schuljahr der Grund- und Sekundarstufe. Sie besteht aus der „Turma mais“ und „Fénix“. Hierbei handelt es sich um Klassenorganisationsmodelle, mithilfe derer alle Schülerinnen und Schüler beim Lernen unterstützt werden sollen.

Bereich: 2. Lehrerinnen und Lehrer

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Land: Portugal

Austausch zwischen Schulen in Mikronetzen

Das Netz umfasst zehn Schulcluster in Portugal (zu jedem Cluster gehören mehrere Schulen, von Einrichtungen der frühkindlichen Bildung bis hin zu Sekundarschulen), die in unterschiedlichen Bereichen zusammenarbeiten. Hierzu zählen beispielsweise die Erarbeitung von Lehrplänen und der Austausch von Erfahrungen, Methoden sowie in einigen Fällen sogar Personal. Darüber hinaus werden im Rahmen des Netzes Fachpanels organisiert, in denen verschiedene Themen mit Schülerinnen und Schülern sowie Projektpartnern diskutiert werden.

Bereich: 2. Lehrerinnen und Lehrer

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Land: Portugal

CHECKLISTE UND EMPFEHLUNGEN ZUR VORBEUGUNG VON FEHLZEITEN UND SCHULABBRÜCHEN

Es ist unbestreitbar, dass in einer Reihe von Schulverweigerungs- und Schulabbruchfällen medizinische, psychologische, soziale, pädagogische und juristische Maßnahmen erforderlich sind. Die Forschung zeigt aber auch deutlich, dass in allen Fällen die Schulen und die Lehrkräfte einen entscheidenden Einfluss ausüben können. Dieses Dokument umfasst eine Checkliste für Schulen zur Selbstevaluierung, 59 detaillierte Empfehlungen für die Verbesserung der Schulanwesenheitsquoten, des Schülerengagements und der Schulkultur. Es enthält außerdem Vorschläge für Verhaltensvereinbarungen und Beispiele für Fragebögen für Lehrkräfte und Eltern. Die empfohlenen Maßnahmen richten sich in erster Linie an die Zielgruppe der Lehrkräfte, Schulleiter und Eltern. Das Dokument ist ein Auszug aus dem Handbuch von Nairz-Wirth, Feldmann, Diexer (2012): Handlungsempfehlungen für Lehrende, Schulleitung und Eltern zur erfolgreichen Prävention von Schulabsentismus und Schulabbruch.

Bereich: 2. Lehrerinnen und Lehrer

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Land: Österreich

Combating drop-out and early school leaving (ESL) in Serbia

UNICEF Serbia and the civil society organisation Centre for Education Policy with the support of the Ministry of Education, Science and Technological Development Republic of Serbia  implemented the project “Combating Early School Leaving in Serbia”.

This project aimed to contribute to decreasing drop-out and early school leaving of children and adolescents through development, establishment, and implementation of the school-based model for early identification of children at risk of dropping out and intervention in situations where dropping-out is taking place.

Combating drop-out and ESL in Serbia has been recognised as a policy priority area.  The Strategy for Education Development in Serbia 2020 (SEDS 2020) calls for the provision of high-quality education for all, an increase of students’ coverage and attainment at all levels of education by maintaining the relevance of education and increasing efficiency. The Strategy implementation is primarily focused on the development of human capital in Serbia, thus underlines importance of the inclusion of pupils from vulnerable and marginalised groups (Roma and children from poor families, children with disabilities and from rural areas etc.).

Bereich: 2. Lehrerinnen und Lehrer

Teilbereich:

Sprache: EN

Land: Serbien

Der Lernzug

In Antwerpen, Belgien, können sich Lehramtsreferendare ehrenamtlich an der Lernzug-Initiative der Nichtregierungsorganisation „Schoolbridge“ beteiligen. Im Rahmen dieser Initiative können einerseits die Lehramtsreferendare Erfahrung im Umgang mit Eltern mit Migrationshintergrund und/oder aus benachteiligten Gruppen sammeln und andererseits die Eltern Kompetenzen erwerben, um ihre Kinder beim Lernen zu unterstützen. Die Lehramtsreferendare arbeiten mit den Eltern und coachen sie einmal in der Woche 60-90 Minuten lang. Diese Unterstützung ist maßgeschneidert: Sie hängt von den Bedürfnissen des Elternteils ab und wird auf den Schulunterricht oder die Hausaufgaben abgestimmt. Die Lehramtsreferendare werden während ihres Lernprozesses als zukünftige Lehrkräfte oder Sozialarbeiter ebenfalls von einem auf Bildung spezialisierten Sozialarbeiter der Nichtregierungsorganisation „Schoolbridge“ gecoacht, da beide als Partner mit den Eltern der Schulkinder zusammenarbeiten werden.

Bereich: 2. Lehrerinnen und Lehrer

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Land: Belgien

ITE-Module „Unterricht mit zweisprachigen Kindern“ und „Allgemeine Bildung/christliche Religion, Lebensphilosophie und Staatsbürgerschaft“ (KLM)

Das Ziel des Moduls „Unterricht mit zweisprachigen Kindern“ besteht darin, alle Lehramtsanwärter/innen in Dänemark auf den Unterricht mit zweisprachigen Kindern vorzubereiten. Das Modul zielt darauf ab, Lehramtsanwärter/innen darauf vorzubereiten, pädagogische Herausforderungen im Zusammenhang mit der zweiten (Landes-)Sprache bei der Vermittlung von Fachkenntnissen zu erkennen sowie die sprachliche und schulische Entwicklung zweisprachiger Schüler/innen in sprachlich heterogenen Klassen zu fördern. Das Modul „Allgemeine Bildung/KLM“ hat zum Ziel, alle Lehramtsanwärter/innen in Dänemark darauf vorzubereiten, die Ziele öffentlicher Schulen und die Berufsethik umsetzen zu können und komplexe Herausforderungen bei der Lehrtätigkeit im Kontext kultureller, wertebasierter und religiöser Vielfalt zu bewältigen. Es soll künftigen Lehrkräften auf eine nuancierte und reflektierende Weise die ethnischen, politischen, demokratischen und religiösen Herausforderungen näherbringen, die mit der Bildung, der Elternbeteiligung und der Schule in einer globalisierten Gesellschaft verbunden sind. Beide Maßnahmen sind an allen Hochschulen in Dänemark obligatorisch, die ITE-Module anbieten.

Bereich: 2. Lehrerinnen und Lehrer

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Land: Dänemark

JOAQUIM RUYRA ELEMENTARY SCHOOL, the Miracle School (Hospitalet de Llobregat, Spain)

The Joaquim Ruyra Elementary School is located in a disadvantaged suburban district of Barcelona. In the 2016-2017 school year, 92% students were immigrants representing 28 different nationalities (including Pakistan, Morocco, Georgia, Colombia, the Dominican Republic, Ecuador, Peru, the Philippines, China, Bangladesh, Senegal, and the USA) or from minority background (Romani). The school has a 40% mobility rate.  

National and international press have referred to the school as the miracle school as it had achieved academic outcomes above the average in the Catalan standardised tests, outperforming elite schools in the Catalonia region.

All classes in the school feature group work 40% to 60% of the time. The groups mix students of different abilities, genders and nationalities.  The small groups are designed to ensure that no one is left out, and students are encouraged to participate actively.  Each group is facilitated by an adult (e.g. a classroom assistants, a parent).  Psychologists and special education teachers may also work in the classrooms, and they support volunteer parents, teachers and the students.  The extra support and student interaction are considered as essential for supporting and reinforcing children’s learning. 

Bereich: 2. Lehrerinnen und Lehrer

Teilbereich:

Sprache: EN

Land: Spanien

JOPO – FLEXIBLE GRUNDBILDUNG

Finnland hat innovative Lehrmethoden und Lehrverfahren entwickelt, um individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden, und zwar durch aktivitätsbasiertes Lernen, Kleingruppenunterricht, Lernen am Arbeitsplatz und verschiedene Lernumgebungen zur Reduzierung von Schulabbrüchen.

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Land: Finnland

Lektion „Reaktion auf die Schülervielfalt im Grundschulklassenzimmer“

Diese Lektion ist obligatorisch für Lehramtsanwärter(innen) in ihrem zweiten und dritten Bachelor-Studienjahr, die an der Universität Malta in Primarschulstudiengänge eingeschrieben sind. Sie wurde im Oktober 2016 in den neuen Master-Studiengang „Unterrichten und Lernen“ integriert. Das Ziel der Lektion besteht darin, die Lehramtsanwärter(innen) darauf vorzubereiten, Schüler(innen) mit unterschiedlichem Hintergrund zu unterrichten, indem sie sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Erfahrung zum Thema Vielfalt sammeln. Die Aktivitäten im Rahmen der Lektion haben zwei Hauptaspekte: 1. Theoretische Schulung: Im ersten Semester werden die Lehramtsanwärter(innen) an die Themen Vielfalt und Inklusion herangeführt sowie an Ansätze, wie diese im Klassenzimmer angegangen werden können (z. B. durch den Einsatz individueller Bildungspläne, durch Hinterfragung des eigenen Hintergrunds, Diskussion und Gruppenarbeit); 2. Praktische Schulung: Während die Lehramtsanwärter(innen) im zweiten Semester ihre sechswöchige Unterrichtspraxis absolvieren, müssen sie eine Schülerin oder einen Schüler mit Lernschwierigkeiten identifizieren und einen individuellen Bildungsplan für die Einbeziehung dieser Schülerin bzw. dieses Schülers in den Bildungsprozess zur Anwendung bringen.

Bereich: 2. Lehrerinnen und Lehrer

Teilbereich:

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Malta

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