2. Lehrerinnen und Lehrer

2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern

Eine langfristige unterstützende Lehrer-Schüler-Beziehung ist für ein besseres schulisches Engagement und den Lernerfolg der Schüler essentiell. Positive Beziehungen mit den Lernenden steigern zudem die Zufriedenheit der Lehrer mit ihrer Arbeit. Vertrauens- und respektvolle sowie von Zusammenarbeit geprägte Beziehungen zwischen Lehrern und Lernenden, ihren Eltern und der weiteren Gemeinschaft üben ebenfalls positiven Einfluss auf die Lernergebnisse aus.

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ENhancing Teacher REsilience in Europe (ENTREE)

Das Projekt „ENhancing Teacher REsilience in Europe“ (ENTREE) soll es jungen europäischen Lehrkräften ermöglichen, angesichts der steigenden Anforderungen sich rasch verändernder Schulkontexte ihre Resilienz (psychische Widerstandsfähigkeit) zu verbessern. Das Projekt wurde 2014 ins Leben gerufen und sieht verschiedene Lernmöglichkeiten und Tools für Lehrkräfte vor, sowohl online als auch persönlich; es wird von einem Team internationaler Experten aus fünf europäischen Ländern (CZ, DE, IRL, MT, PT) und aus Australien unterstützt. Im Rahmen des Projekts ENTREE wird die Resilienz von Lehrkräften als der Prozess, die Kapazität bzw. das Ergebnis einer positiven Anpassung und eines laufenden beruflichen Engagements und Wachstums angesichts herausfordernder Umstände betrachtet. Den Lehrkräften wird dabei geholfen, persönliche, berufliche und soziale Ressourcen zu nutzen, um „sich nicht unterkriegen zu lassen“, beruflich und persönlich Erfolg zu haben, beruflich zufrieden zu sein, an sich selbst zu glauben, sich persönlich wohl zu fühlen und sich fortlaufend für den Berufsstand zu engagieren.

Bereich: 2. Lehrerinnen und Lehrer

Teilbereiche: 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 2.4. Wohlbefinden von Lehrern

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Dänemark; Irland; Malta; Portugal; Tschechische Republik

Lektion „Reaktion auf die Schülervielfalt im Grundschulklassenzimmer“

Diese Lektion ist obligatorisch für Lehramtsanwärter(innen) in ihrem zweiten und dritten Bachelor-Studienjahr, die an der Universität Malta in Primarschulstudiengänge eingeschrieben sind. Sie wurde im Oktober 2016 in den neuen Master-Studiengang „Unterrichten und Lernen“ integriert. Das Ziel der Lektion besteht darin, die Lehramtsanwärter(innen) darauf vorzubereiten, Schüler(innen) mit unterschiedlichem Hintergrund zu unterrichten, indem sie sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Erfahrung zum Thema Vielfalt sammeln. Die Aktivitäten im Rahmen der Lektion haben zwei Hauptaspekte: 1. Theoretische Schulung: Im ersten Semester werden die Lehramtsanwärter(innen) an die Themen Vielfalt und Inklusion herangeführt sowie an Ansätze, wie diese im Klassenzimmer angegangen werden können (z. B. durch den Einsatz individueller Bildungspläne, durch Hinterfragung des eigenen Hintergrunds, Diskussion und Gruppenarbeit); 2. Praktische Schulung: Während die Lehramtsanwärter(innen) im zweiten Semester ihre sechswöchige Unterrichtspraxis absolvieren, müssen sie eine Schülerin oder einen Schüler mit Lernschwierigkeiten identifizieren und einen individuellen Bildungsplan für die Einbeziehung dieser Schülerin bzw. dieses Schülers in den Bildungsprozess zur Anwendung bringen.

Bereiche: 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden

Teilbereiche: 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 2.3. Erstausbildung sowie Fort- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer; 3.8. Gezielte Förderung – Sprache; 3.9. Gezielte Förderung – Migranten und Roma

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Malta