2. Lehrerinnen und Lehrer

2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte

Die Rolle des Lehrers wird immer umfassender und anspruchsvoller. Von den Lehrkräften wird erwartet, unterschiedlichste Methoden, Lehrmittel und Ansätze zu verwenden und sie auf die Bedürfnisse der Lernenden anzupassen. Sie müssen außerdem über Kompetenzen und Fähigkeiten verfügen, um ein positives Unterrichtsumfeld zu schaffen, und mit anderen Akteuren inner- und außerhalb der Schule zusammenarbeiten, um den Lernenden zum richtigen Zeitpunkt die erforderliche Unterstützung zu bieten.

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INCLUD-ED: INTERAKTIVE GRUPPEN

Interaktive Gruppen gehören zu den erfolgreichen Bildungsmaßnahmen (Successful Educational Actions – SEAs), die im Rahmen des Forschungsprojekts INCLUD-ED identifiziert wurden. Im Rahmen von INCLUD-ED wurden nicht nur Bildungsstrategien analysiert, die zur Überwindung von Ungleichheiten beitragen und den sozialen Zusammenhalt fördern, sondern auch solche, die zu sozialer Ausgrenzung führen, mit einem besonderen Fokus auf schutzbedürftigen und marginalisierten Gruppen. Interaktive Gruppen werden zur Anwendung gebracht, um die Bildung von Kindern und Jugendlichen in unterschiedlichen Kontexten zu verbessern. Die Schülerinnen und Schüler in einer Klasse werden in kleine heterogene Gruppen eingeteilt, die jeweils von einem Erwachsenen gefördert werden. Jede dieser Gruppen besteht aus vier oder fünf Schülerinnen und Schülern und wird in heterogener Weise entsprechend dem Fähigkeitsniveau, dem Geschlecht, der Kultur, der Sprache und der ethnischen Zugehörigkeit organisiert. Dieses Beispiel soll ein Verständnis für interaktive Gruppen und die Ergebnisse ihrer Anwendung vermitteln.

Bereiche: 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern

Teilbereiche: 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.9. Gezielte Förderung – Migranten und Roma; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Albanien; Belgien; Bulgarien; Deutschland; Dänemark; Estland; Finnland; Frankreich; Griechenland; Irland; Island; Italien; Kroatien; Lettland; Litauen; Luxemburg; Malta; Niederlande; Nordmazedonien; Norwegen; Polen; Portugal; Rumänien; Schweden; Serbien; Slowakei; Slowenien; Spanien; Tschechische Republik; Türkei; Ungarn; Vereinigtes Königreich; Zypern; Österreich

Master-Studiengang „Pädagogischer Umgang mit Vielfalt“ (Maģistraprogramma Dažādībaspedagoģiskierisinājumi)

Der Master-Studiengang „Pädagogischer Umgang mit Vielfalt“ (Educational Treatment of Diversity – ETD) richtet sich an Bachelor-Absolventen des Fachs Pädagogik sowie an Fachkräfte im Bildungsbereich (Pädagogen und Leiter/innen von Kindergärten sowie leitende Mitarbeiter von Schulen, Berufsschulen, Hochschulen und Universitäten), die ihre interkulturellen Kompetenzen verbessern wollen. Das Programm zielt darauf ab, ein interdisziplinäres System von Wissen, Fähigkeiten und integrierten sozialpädagogischen, psychologischen und sonderpädagogischen Kompetenzen zu schaffen, um das Thema Vielfalt in die Bildung einzubinden. Der Programminhalt besteht aus zwei Hauptteilen: Teil A: Pflichtmodule (einschließlich der Forschung/Masterarbeit), darunter Kurse zu den Themen: „Internationaler und komparativer Rahmen des pädagogischen Umgangs mit Vielfalt“; „Pädagogischer Umgang mit besonderen Bedürfnissen aufgrund von kultureller Vielfalt“; „Management und Programme für den pädagogischen Umgang mit Vielfalt“ usw.; Teil B: optionale Kurse, u. a. zu den Themen: „Forschungsmethoden für den pädagogischen Umgang mit Vielfalt“; „Arbeitsintegration und Rehabilitation von Menschen mit unterschiedlichen besonderen Bedürfnissen“. Der Prozess ist als Onlinestudium organisiert, wobei wöchentlich persönliche Skype-Sitzungen mit Professoren stattfinden.

Bereiche: 2. Lehrerinnen und Lehrer; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.3. Schulmanagement; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 2.3. Erstausbildung sowie Fort- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer; 3.8. Gezielte Förderung – Sprache; 3.9. Gezielte Förderung – Migranten und Roma; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 5.1. Multidisziplinäre Teams

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Lettland