„LA MALLETTE DES PARENTS“ – UNTERSTÜTZUNG FÜR ELTERN IN SCHLÜSSELPHASEN DER SCHULBILDUNG

Das Ziel von „La mallette des parents“ (Toolkit für Eltern) besteht darin, den Dialog mit den Eltern zu erleichtern, um ihnen dabei zu helfen, die Herausforderungen zu verstehen, die mit der Bildung ihrer Kinder verbunden sind. Die Eltern? Das Toolkit besteht aus einer Reihe von Tools, die die Beziehungen zwischen Schulen und Familien erleichtern. Das Toolkit basiert auf dem Grundsatz der geteilten Verantwortung: Die Eltern sind für die Erziehung ihrer Kinder verantwortlich und die Schule ist für die Bildung der Kinder verantwortlich; sie müssen zusammenarbeiten, um positive Ergebnisse für die Kinder zu erzielen.

Das „Toolkit für Eltern“ verfolgt zwei Hauptziele: eine stärkere Beteiligung der Eltern bei der Unterstützung ihrer Kinder und die Verbesserung der Fähigkeit der Eltern, ihre Kinder dabei zu unterstützen, eine geeignete Studienwahl zu treffen. Es erleichtert den Dialog mit den Eltern und soll ihnen helfen, die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Bildung ihrer Kinder zu verstehen. Es bietet pädagogischen Teams eine Reihe von Tools, um Diskussionen mit den Eltern zu organisieren und zu erleichtern.

Das „Toolkit für Eltern“ kommt in drei Schlüsselmomenten der Schulbildung der Kinder zum Einsatz:

  1. im ersten Jahr der Primarstufe, wenn die Schülerinnen und Schüler das Lesen lernen („Toolkit für die Primarstufe“);
  2. im ersten Jahr der Sekundarstufe, um den Übergang der Schülerinnen und Schüler zur neuen Schule zu unterstützen („Toolkit für den Eintritt in die Sekundarstufe“), und
  3. im letzten Jahr der unteren Sekundarstufe, wenn über den weiteren Bildungsweg entschieden wird („Toolkit für Absolventen der unteren Sekundarstufe“).

Das „Toolkit für die Primarstufe“ zielt darauf ab, den Dialog mit den Eltern zu erleichtern, sie dabei zu unterstützen, Bildungsfragen zu verstehen, ihre Fragen zum Eintritt in das erste Jahr der Primarstufe zu beantworten und sie stärker in die Bildung ihres Kindes einzubeziehen. Der Schwerpunkt liegt auf dem „Lesen lernen“; die Lehrkräfte laden die Eltern ein, in die Schule zu kommen, an einer Lesestunde teilzunehmen und dann zu diskutieren, wie sie ihren Kindern zu Hause helfen können.

Es ermöglicht die Diskussion der folgenden drei Fragen mit den Eltern:

  • Wie lernen wir das Lesen und wie können Eltern ihr Kind beim Lesen lernen unterstützen?
  • Wie können Eltern ihrem Kind beim Lernen helfen?
  • Wie können Eltern ihren Kindern dabei helfen, sich in der Schule wohl zu fühlen und sich gut zu benehmen.

Das „Toolkit für den Eintritt in die Sekundarstufe“ bietet Eltern Unterstützung, damit sie sich an Schulangelegenheiten beteiligen können. Das Ziel besteht darin, einen Dialog zwischen der Schule und den Familien zu entwickeln. Das Toolkit ist darauf ausgerichtet, die Eltern dabei zu unterstützen, die Struktur und das System der Schule zu verstehen. Den Eltern wird die Organisation der Schule erklärt, damit sie diese besser verstehen können, sowie Methoden und Unterstützung bereitgestellt, damit sie darüber nachdenken und diskutieren können, wie sie ihren Kindern zum Erfolg verhelfen können. Die pädagogischen Tools im Rahmen des Toolkits ermöglichen es den pädagogischen Teams, die Diskussionen vorzubereiten und zu organisieren.

Der Schwerpunkt der Diskussionen liegt auf den folgenden drei Hauptthemen:

  • Wie kann ich meinem Kind helfen?
  • Wie weiß ich, wo mein Kind steht?
  • Die Schlussbilanz.

Das „Toolkit für Absolventen der unteren Sekundarstufe“ hat zwei Ziele: eine stärkere Beteiligung der Eltern bei der Unterstützung ihrer Kinder und die Entwicklung ihrer Bildungsorientierungsfähigkeiten. Das Toolkit wird für gewöhnlich eingesetzt, um pädagogischen Teams dabei zu helfen, ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, wie Eltern über die Wahlmöglichkeiten ihrer Kinder informiert werden können. Dieses Tool hat zwei Ziele: eine stärkere Beteiligung der Eltern bei der Unterstützung ihrer Kinder und die Entwicklung ihrer Bildungsorientierungsfähigkeiten.

Aus den Ergebnissen der Programmevaluierung geht hervor, dass das „Toolkit für Eltern“ eine wesentlich stärkere Einbeziehung der Eltern in die Schulbildung ihrer Kinder ermöglicht. Dies hat zu einem deutlichen Rückgang bei den Fehlzeiten, zu weniger Disziplinproblemen und zu Verbesserungen bei den Bildungsergebnissen in Kursen wie z. B. Französisch geführt. Diese positiven Auswirkungen machen sich nicht nur bei Familien bemerkbar, die typischerweise für die Informationen vonseiten der Schule empfänglich sind, sondern auch bei Familien, die weniger mit den traditionellen Kommunikationsmethoden bzw. -strategien der Schulen vertraut sind oder weniger dafür empfänglich sind.

Art
Praxis
Land
Frankreich
Sprache
BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV
Schulebene
Pre-school; Primary; Secondary
Interventionsebene
Universell
Intensität der Intervention
Von Zeit zu Zeit stattfindend
Finanzierungsquelle
Private Finanzierung