Talk of the Town (ToTT)

Die Intervention „Talk of the Town“ (ToTT) wurde von „The Communication Trust“ und „ICAN“, zwei britischen Nichtregierungsorganisationen im Bereich Sprache und Kommunikation, entwickelt. ToTT wurde im Zeitraum 2011-2012 in einem kleinen Verbund von Schulen (der Primar- und Sekundarstufe) in einem sozial benachteiligten Gebiet von Manchester getestet, um sprachliche und kommunikative Entwicklungsverzögerungen bei Kindern anzugehen. Es handelt sich um einen integrierten, von der Gemeinschaft geleiteten, systematischen Ansatz zur Förderung der Sprache und Kommunikation von Kindern und Jugendlichen. Es ist entscheidend, Lernende mit Lernschwierigkeiten auszumachen und zu unterstützen, bevor das Problem zu Schulabsentismus führt. Forschungsergebnissen zufolge ist es wichtig, Risikolernende zu identifizieren und zum passenden Zeitpunkt schnell zu intervenieren, wobei in diesem Fall ein zielgerichteter Ansatz am besten geeignet ist. ToTT folgt einem systematischen Prozess, um Strategien zu etablieren und messbare positive Ergebnisse zu erzielen. Das Projekt wurde mit den folgenden vier Hauptzielen getestet: 1. Früherkennung von Kindern und Jugendlichen mit Sprach- und Kommunikationsförderbedarf; 2. Zusammenarbeit von Eltern und Fachkräften in den Bereichen Gesundheit und Bildung; 3. Positive Ergebnisse für Kinder und Jugendliche mit verbesserten Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten; 4. Anwendung eines nachhaltigen Ansatzes, damit Politik und Praxis weiterhin für positive Ergebnisse sorgen.

Art
Praxis (direct evidence)
Land
Vereinigtes Königreich
Sprache
BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV
Schulebene
Primary; Secondary
Interventionsebene
Gezielt
Intensität der Intervention
Von Zeit zu Zeit stattfindend
Finanzierungsquelle
Private Finanzierung