Verringerung der Schulabbrecherquote durch Unternehmenssimulation (RUSESL)

Das Hauptziel des RUSESL-Projekts ist die Verhinderung des Schulabbruchs in den letzten Jahren der Sekundarstufe, einer Zielgruppe, die oft übersehen wird, da sich die gesetzliche Definition von Schulabbruch auf Schüler/innen jünger als 16 Jahre oder mit weniger als drei abgeschlossenen Schuljahren im postprimären Bildungsbereich bezieht.

Bei dem Projekt wurde die Methodik Practice Enterprise (PE) angewandt. PE ist ein von Auszubildenden geführtes Unternehmen, das den Betrieb eines realen Unternehmens simuliert und in dem die Auszubildenden lernen, im Team zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen, Eigeninitiative zu entwickeln und ihre sozialen, beruflichen und technischen Kompetenzen zu verbessern.

Im Rahmen des über Erasmus+ finanzierten Projekts wurden umfassende Leitfäden und Berichte (in fünf Sprachen) erstellt:

  • Die nationalen Berichte enthalten Informationen zu Daten und Statistiken über Schulabbrüche und die Beschäftigungssituation junger Menschen. Außerdem werden darin die Gründe für Schulabbruch untersucht und bewährte Praxisbeispiele als Orientierungshilfe für Schulen vorgestellt.
  • In dem vergleichenden Bericht wird eine gemeinsame Interventionsmethodik für die Umsetzung des PE-Ansatzes in den Partnerländern unter Berücksichtigung der EU-Perspektive beschrieben.
  • Im Anwendungsleitfaden wird die vollständige PE-Methodik basierend auf den Erkenntnissen aus den Berichten und auf Pilotprojekten erläutert. Außerdem enthält der Leitfaden Beispiele für die Umsetzung von PE und für Beurteilungsansätze.
Art
Document (indirect evidence)
Land
Bulgarien; Deutschland; Italien; Litauen; Spanien
Sprache
BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; GA; HR; HU; IS; IT; LT; LV; MK; MT; NL; NO; PL; PT; RO; SK; SL; SR; SV; TR
Schulebene
Sekundarstufe
Interventionsebene
Gezielt
Intensität der Intervention
Von Zeit zu Zeit stattfindend
Finanzierungsquelle
Europäische Finanzhilfen