Jump@school – Erprobung eines Modells zur Bekämpfung von Schulabbrüchen

Zur Verhinderung von Schulabbrüchen wurde im Rahmen des Jump@school-Projekts ein innovatives Interventionsmodell entwickelt und getestet und dessen Auswirkungen auf die Einstellung gefährdeter Schüler/innen zur Schule wurden ausgewertet. Das Projekt wurde von einem Konsortium aus zehn Partnern aus sechs Ländern, vier Schulen und 480 Schülern/-innen im Alter von 14 bis 17 Jahren durchgeführt.

Finales Ziel des Projekts war es, Einblicke, Empfehlungen und Vorschläge für politische Maßnahmen im Ausbildungs- und Bildungsbereich zu geben, mit denen Schulabbrüche verhindert und bekämpft werden können, auch im Hinblick auf die neuen Herausforderungen, die sich aus dem aktuellen sozioökonomischen Szenario in Europa ergeben (Wirtschaftskrise, hohe Jugendarbeitslosigkeit, Migrationsfragen).

Jump@school entwickelte ein Interventionsmodell zur Verringerung von Schulabbrüchen, das auf einer Mischung aus Einzel- und Gruppenaktivitäten, den Beziehungen zum Umfeld und einem Fallmanagement-Ansatz beruht.

Das Modell umfasst folgende Aktivitäten:

  1. Individuelle Beratungsgespräche zwischen Teilnehmenden und den JumpOperators
  2. Erstellung von individuellen Entwicklungsplänen
  3. Gruppenaktivitäten, z. B. ein Auftakttreffen, um den Beginn des Modellprojekts zu feiern und das Eis zu brechen, sowie Workshops zur Förderung von Kreativität, Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und Kommunikation
Art
Document (direct evidence)
Land
Deutschland; Italien; Polen; Spanien; Türkei; Österreich
Sprache
BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; GA; HR; HU; IS; IT; LT; LV; MK; MT; NL; NO; PL; PT; RO; SK; SL; SR; SV; TR
Schulebene
Sekundarstufe
Interventionsebene
Gezielt
Intensität der Intervention
Von Zeit zu Zeit stattfindend
Finanzierungsquelle
Europäische Finanzhilfen