5. Beteiligung externer Akteure

Um dem komplexen und vielschichtigen Problem des frühzeitigen Schulabgangs zu begegnen, sind mehrdimensionale Strategien erforderlich. Da die Ursachen teilweise mit Faktoren außerhalb des Bildungssystems zusammenhängen – z. B. mit persönlichen, gesundheitlichen oder emotionalen Schwierigkeiten, familiären Problemen oder einem instabilen sozioökonomischen Hintergrund – ist es entscheidend, entsprechend spezialisierte Akteure hinzuzuziehen, zumal Schulen nicht die geeigneten Voraussetzungen haben (können), um mit solchen Situationen umzugehen. Konzepte gegen den frühzeitigen Schulabgang im Rahmen eines ganzheitlichen Schulansatzes erfordern eine enge bereichsübergreifende Zusammenarbeit mit verschiedensten externen Akteuren. Jeder Akteur spielt bei der Begleitung der Schüler auf ihrem Bildungsweg und der Förderung ihres Lernprozesses eine wichtige Rolle. Die einzelnen Akteure können verschiedene, sich gegenseitig ergänzende Sichtweisen auf die Probleme einbringen und Lösungen vorschlagen, die auf die spezifische Situation eines Lernenden zugeschnitten sind. Im Mittelpunkt jeder Art von Zusammenarbeit müssen die Bedürfnisse der Lernenden stehen.

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ELTERLICHE MITWIRKUNG BEI DER VERHINDERUNG DES SCHULABBRUCHS

Dieser Bericht soll als Inspiration und Leitfaden für die kurz- und mittelfristige strategische Planung der zehn am Projekt Urbact – PREVENT beteiligten städtischen Kommunen und aller anderen Kommunen, lokalen Behörden und Schulen in ganz Europa im Hinblick auf die elterliche Mitwirkung in der Bildung zur Verhinderung des Schulabbruchs dienen. Dieser Bericht basiert auf einer Analyse von Dokumenten der Europäischen Kommission und des Europarates über Schulabbruch und soziale Integration, einem Dialog und einem laufenden Konsultationsprozess mit den zehn, am Projekt Urbact – PREVENT beteiligten städtischen Kommunen sowie internationalen Forschungsergebnissen in diesem Bereich. PREVENT wird durch das EU-Programm Urbact finanziert.

Bereiche: 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 4.1. Kommunikation und Information; 4.2. Beteiligung der Eltern an schulischen Entscheidungsprozessen; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten; 4.4. Lernen in der Familie; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Albanien; Belgien; Bulgarien; Deutschland; Dänemark; Estland; Finnland; Frankreich; Griechenland; Irland; Island; Italien; Kroatien; Lettland; Litauen; Luxemburg; Malta; Niederlande; Nordmazedonien; Norwegen; Polen; Portugal; Rumänien; Schweden; Serbien; Slowakei; Slowenien; Spanien; Tschechische Republik; Türkei; Ungarn; Vereinigtes Königreich; Zypern; Österreich

GEMEINSCHAFTSBASIERTE ZENTREN FÜR LEBENSLANGES LERNEN

NESET, ein Netzwerk von Experten, die sich mit den sozialen Aspekten allgemeiner und beruflicher Bildung beschäftigen, veröffentlicht Berichte für politische Entscheidungsträger und Fachkräfte, die sich für die Förderung von Gleichheit und Inklusion in der allgemeinen und beruflichen Bildung in der gesamten Europäischen Union interessieren. In dieser Publikation werden Strategien für die Einrichtung von gemeinschaftsbasierten Zentren für lebenslanges Lernen in den EU-Mitgliedstaaten geprüft. Es werden die Erkenntnisse und Forschungsarbeiten zu dem Nutzen und den Vorteilen der Einrichtung solcher Zentren sowie zu den Hindernissen und Schwierigkeiten, die sowohl die Einrichtung als auch die Wirksamkeit solcher Zentren behindern, untersucht. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass gemeinschaftsbasierte Zentren für lebenslanges Lernen zeitgleich Instanzen einer Reihe von wichtigen Zielen des lebenslangen Lernens bereitstellen können, z. B. aktive Bürgerschaft, sozialer Zusammenhalt/soziale Inklusion, persönliche und soziale Erfüllung, interkultureller Dialog und Beschäftigungsmöglichkeiten.

Bereiche: 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 4.1. Kommunikation und Information; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten; 4.4. Lernen in der Familie; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Albanien; Belgien; Bulgarien; Deutschland; Dänemark; Estland; Finnland; Frankreich; Griechenland; Irland; Island; Italien; Kroatien; Lettland; Litauen; Luxemburg; Malta; Niederlande; Nordmazedonien; Norwegen; Polen; Portugal; Rumänien; Schweden; Serbien; Slowakei; Slowenien; Spanien; Tschechische Republik; Türkei; Ungarn; Vereinigtes Königreich; Zypern; Österreich

Home School Community Liaison Scheme

„Die Erfahrung in Irland zeigt, dass schulbasierte Bildungsinitiativen das Bildungsniveau der beteiligten Erwachsenen anheben und in der örtlichen Gemeinschaft ein allgemeines Gefühl der Befähigung wecken können. Die Einbeziehung der Eltern kommt insbesondere in sozioökonomisch benachteiligten Gegenden nicht nur den Kindern und der Schule zugute, sondern ist auch ein entscheidender Aspekt des lebenslangen Lernens.“ (Parents as Partners in Schooling, OECD 1997)

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.3. Schulmanagement; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 4.1. Kommunikation und Information; 5.1. Multidisziplinäre Teams

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Irland

INCLUD-ED FAMILIENBILDUNG

Familienbildung gehört zu den erfolgreichen Bildungsmaßnahmen (Successful Educational Actions – SEAs), die im Rahmen des Forschungsprojekts INCLUD-ED: Strategies for inclusion and social cohesion in Europe from education (Strategien für die Inklusion und den sozialen Zusammenhalt in Europa durch Bildung) (Europäische Kommission, 6. Rahmenprogramm, 2006-2011) aufgeführt sind.

Bereiche: 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen; 4.4. Lernen in der Familie; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Albanien; Belgien; Bulgarien; Deutschland; Dänemark; Estland; Finnland; Frankreich; Griechenland; Irland; Island; Italien; Kroatien; Lettland; Litauen; Luxemburg; Malta; Niederlande; Nordmazedonien; Norwegen; Polen; Portugal; Rumänien; Schweden; Serbien; Slowakei; Slowenien; Spanien; Tschechische Republik; Türkei; Ungarn; Vereinigtes Königreich; Zypern; Österreich

MULTI-INTERDISZIPLINÄRE TEAMS FÜR DIE VERHINDERUNG VON VORZEITIGEN SCHULABBRÜCHEN

In dieser Publikation wird untersucht, inwieweit multidisziplinäre und interdisziplinäre Teams eine Schlüsselrolle bei der Verhinderung von vorzeitigen Schulabbrüchen spielen können. Zur Entwicklung einer Strategie für solche multi- bzw. interdisziplinäre Teams liegt der Hauptfokus auf den notwendigen und unterstützenden Rahmenbedingungen für ihre Wirksamkeit anstatt auf der deterministischen Annahme ihrer zwangsläufigen Wirksamkeit. Im Bericht wird herausgestellt, dass es notwendig ist, die Teams bei wichtigen Themen tatkräftig strategisch zu unterstützen, z. B. durch psychologische Betreuung, Alternativen zur Suspendierung, Kontaktaufnahme mit marginalisierten Familien, Schulungen zu den Themen Konfliktlösung und Diversität für Lehrkräfte, Schulungen zur Verhinderung von Mobbing, Förderung eines positiven Schulklimas sowie Förderung der Elternkompetenzen und Sprachentwicklung der Kinder.

Bereiche: 3. Unterstützung der Lernenden; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.9. Gezielte Förderung – Migranten und Roma; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 5.1. Multidisziplinäre Teams

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Albanien; Belgien; Bulgarien; Deutschland; Dänemark; Estland; Finnland; Frankreich; Griechenland; Irland; Island; Italien; Kroatien; Lettland; Litauen; Luxemburg; Malta; Niederlande; Nordmazedonien; Norwegen; Polen; Portugal; Rumänien; Schweden; Serbien; Slowakei; Slowenien; Spanien; Tschechische Republik; Türkei; Ungarn; Vereinigtes Königreich; Zypern; Österreich

SCP: Programm für den Abschluss der Schulbildung

Das Programm SCP (School Completion Programme – Programm für den Abschluss der Schulbildung) in Irland umfasst lokale Interventionen in benachteiligten Gemeinschaften, um junge Menschen beim Abschluss ihrer Schulbildung zu unterstützen. Das Programm macht es lokalen Gemeinschaften möglich, maßgeschneiderte Strategien zu entwickeln, um den Beteiligungsgrad der Schülerinnen und Schüler zu maximieren, die Gefahr laufen, ihre Schulbildung vorzeitig abzubrechen. Im Rahmen des Programms werden einzelne Jugendliche im schulpflichtigen Alter zur Zielgruppe genommen (sowohl innerhalb und außerhalb des schulischen Umfelds) und Unterstützungsmaßnahmen organisiert, um Ungleichheiten beim Bildungszugang, bei der Teilnahme und bei den Ergebnissen zu beseitigen. Das SCP ist ein zentrales Element der Initiative „DEIS“ (Delivering Equality of Opportunity in Schools – Chancengleichheit in den Schulen), die ein politisches Instrument für die bildungspolitische Integration darstellt.

Bereiche: 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 4.2. Beteiligung der Eltern an schulischen Entscheidungsprozessen; 5.2. Netzwerke der Interessenträger

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Irland

Youthreach Ireland

The National Youthreach Programme in Ireland provides second-chance education and training to early school leavers aged 15-20 years. The programme, which is run by the Irish Department of Education and Skills, is focused on formal education, training and work experience. The programme is now a crucial part of the Irish education and training continuum and a fundamental element in the government’s response to early school leaving and educational disadvantage.
Interagency work is included in Youthreach’s quality standards. Links are established and maintained with schools, the Department of Education and Skills, related agencies and initiatives, employment services, social care and health promotion, and other services and local organisations targeting young people.
Youthreach offers young people the opportunity to identify options for adult life and to acquire certification. As the programme operates on a full-time, year-round basis, Youthreach has a continuous intake policy. Around 6,000 youth participate in this program. The programme lasts two years. Students attend full-time and on a year-round basis.

Bereiche: 3. Unterstützung der Lernenden; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: EN

Land: Irland

„Transition Year“ – eine umfassende Bildungserfahrung

Das von einer Reihe von irischen Schulen angebotene „Transition Year“ (Übergangsjahr) ermöglicht es Schülerinnen und Schülern (im Alter von ca. 15 Jahren), eine umfassende Bildungserfahrung zu erwerben, um eine höhere Reife zu erreichen. Es findet nach dem Abschluss der unteren Sekundarstufe und vor der Fortsetzung der Schulbildung bzw. der Berufsvorbereitung statt. Es ist ein Brückenkurs, der den Schülerinnen und Schülern hilft, von der hoch strukturierten Umgebung der Unterstufe in eine Umgebung zu wechseln, in der sie mehr Verantwortung übernehmen, was das Lernen und das Treffen von Entscheidungen anbelangt.

Bereiche: 3. Unterstützung der Lernenden; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Irland