2. Lehrerinnen und Lehrer

Zahlreiche Forschungsergebnisse belegen, dass das schulische Engagement der Lernenden in erster Linie dadurch beeinflusst wird, welche Unterstützung sie von den Lehrern erfahren. Dieser enge Zusammenhang wurde für das Wohlbefinden und die Einstellungen in sozialer, emotionaler und verhaltensbezogener Hinsicht beobachtet. Von Lehrern wird zunehmend erwartet, dass sie zu „Lernbegleitern“ werden. Indem sie alle Lernenden motivieren, anleiten und kontinuierlich unterstützen, helfen die Lehrer ihren Schülern, selbstbestimmt und eigenverantwortlich zu lernen. Dazu müssen Lehrer starke und vertrauensvolle Beziehungen mit den Lernenden und ihren Eltern aufbauen.

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Action Antibullying (AAB)

The project partners designed and implemented a new anti-bullying programme in schools in five EU countries. It drew on the experiences of existing programmes and practices originated by the project partners working in different cultural contexts.  It provided further evidence of effective approaches to the reduction of bullying in schools that will inform the development of improved child centred, whole school strategies for adoption at European level.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.3. Schulmanagement; 1.4. Zusammenarbeit in Bildungssystemen; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: EN

Land: Italien; Rumänien; Slowenien; Spanien; Vereinigtes Königreich

Education Endowment Foundation´s (EEF) parental engagement guidance report

The guidance report on “working with parents to support children´s learning“ is funded by the Education Endowment Foundation (EEF) and focuses mostly on activities that aim to improve children’s learning directly. Thus, it reviews the best available research to offer schools and teachers four recommendations to support parental engagement in children’s learning. When it talks about ‘parental engagement’, ‘schools working with parents to improve children’s academic outcomes’ is meant. It is not a new study in itself, but rather is intended as an accessible overview of existing research with clear, actionable guidance. The guidance also draws on a wider body of evidence and expert input.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereich: 4.4. Lernen in der Familie

Sprache: EN

Land: Vereinigtes Königreich

ESL - monitoring and prevention solutions (Przedwczesne kończenie nauki - monitoring i przeciwdziałanie)

The project goal is to provide a comprehensive analysis of best practices for preventing ESL in partner countries in the areas: of ESL monitoring systems; and, methods of counteracting ESL and reintegrating students.

Project partners were from Poland, the UK and Italy. Outputs include a report on ESL monitoring systems, a report on prevention and reintegration methods, and a training pack.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.3. Schulmanagement; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen

Sprache: EN

Land: Italien; Polen; Vereinigtes Königreich

INCLUD-ED: INTERAKTIVE GRUPPEN

Interaktive Gruppen gehören zu den erfolgreichen Bildungsmaßnahmen (Successful Educational Actions – SEAs), die im Rahmen des Forschungsprojekts INCLUD-ED identifiziert wurden. Im Rahmen von INCLUD-ED wurden nicht nur Bildungsstrategien analysiert, die zur Überwindung von Ungleichheiten beitragen und den sozialen Zusammenhalt fördern, sondern auch solche, die zu sozialer Ausgrenzung führen, mit einem besonderen Fokus auf schutzbedürftigen und marginalisierten Gruppen. Interaktive Gruppen werden zur Anwendung gebracht, um die Bildung von Kindern und Jugendlichen in unterschiedlichen Kontexten zu verbessern. Die Schülerinnen und Schüler in einer Klasse werden in kleine heterogene Gruppen eingeteilt, die jeweils von einem Erwachsenen gefördert werden. Jede dieser Gruppen besteht aus vier oder fünf Schülerinnen und Schülern und wird in heterogener Weise entsprechend dem Fähigkeitsniveau, dem Geschlecht, der Kultur, der Sprache und der ethnischen Zugehörigkeit organisiert. Dieses Beispiel soll ein Verständnis für interaktive Gruppen und die Ergebnisse ihrer Anwendung vermitteln.

Bereiche: 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern

Teilbereiche: 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.9. Gezielte Förderung – Migranten und Roma; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Albanien; Belgien; Bulgarien; Deutschland; Dänemark; Estland; Finnland; Frankreich; Griechenland; Irland; Island; Italien; Kroatien; Lettland; Litauen; Luxemburg; Malta; Niederlande; Nordmazedonien; Norwegen; Polen; Portugal; Rumänien; Schweden; Serbien; Slowakei; Slowenien; Spanien; Tschechische Republik; Türkei; Ungarn; Vereinigtes Königreich; Zypern; Österreich

ProsocialLearn

ProsocialLearn is creating fun educational games for children to learn social and emotional well-being skills. By working together, teachers and game developers are creating new learning opportunities for inclusive education. The project wants to create a prosocial game development and distribution platform in order to distribute prosocial digital games from game companies to the educational sector and work with communities of teachers in Europe to evaluate their approach. Digital games can be tailored to teach the benefits of cooperation, as well as the ability to recognise the emotions of others and express trustworthiness – prosocial skills – helping children to appreciate team-work, recognise the value of understanding other people’s needs and achieve academically.
The games are targeted in particular at children at risk of social exclusion, who find it difficult to show empathy, and include hidden indicators that measure the development of a child’s skills. ProsocialLearn also developed a platform where teachers can track their pupils’ progress and plan lessons that incorporate the games.

Bereiche: 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden

Teilbereiche: 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung

Sprache: EN

Land: Deutschland; Finnland; Griechenland; Italien; Rumänien; Schweden; Spanien; Vereinigtes Königreich

Rights Respecting Schools (RRS)

Rights Respecting Schools (RRS) ist eine von UNICEF und dem Vereinigten Königreich geförderte Initiative, bei der die UN-Kinderrechtskonvention (UNKRK) als ein ganzheitliches Schulkonzept in die kinderrechtliche Bildung integriert wird. Das übergeordnete Ziel des Konzepts besteht darin, eine partizipative, integrative und sichere Schulkultur zu schaffen, in der jedes Mitglied der Schulgemeinschaft respektiert wird. Das „Child Rights Education Toolkit“ von UNICEF bietet Anleitungen, wie man eine „Rights Respecting School“ werden kann. Die Schulen passen den RRS-Ansatz an ihren jeweiligen Kontext an. Der Ansatz beeinflusst die Beziehungen zwischen jedem Akteur im Schulumfeld und ist in jedem schulischen Kontext anwendbar. Der im RRS-Toolkit skizzierte Rahmen soll ein zentrales Organisationsprinzip für die gesamte Schule und, in der Erweiterung, für die Familien und die Gemeinschaft, in der die Schule angesiedelt ist, darstellen. Es gibt drei Entwicklungsphasen. Die zweite und dritte Phase (Level 1 und 2) sind ähnlich. Das Ziel besteht darin, den Aktionsplan umzusetzen, der in der Phase der Anerkennung des Engagements („Recognition of Commitment“) entwickelt wird, um die vier Standards des „Rights Respecting Schools Award“ (RRSA) zu erreichen: 1. Werte im Zusammenhang mit der Wahrung von Rechten untermauern die Leitung und Verwaltung. 2. Die gesamte Schulgemeinschaft lernt über die Kinderrechtskonvention. 3. Die Schule verfügt über ein Ethos, nach dem es bestimmte Rechte zu wahren gilt. 4. Die Kinder werden befähigt, aktive Bürgerinnen und Bürger sowie Lernende zu werden.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 2.4. Wohlbefinden von Lehrern; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 4.1. Kommunikation und Information; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Vereinigtes Königreich

School innovation in Europe: Curriculum innovation for a conductive and supporting learning environment at the President Kennedy School in Coventry

The school’s philosophy in relation to teaching and learning is focused students’ active understanding of and participation in the learning process. The school’s curriculum is based on the principles of progression and coherence.

‘The Bridge’ is one of the key innovative practices implemented at the school. It consists of a curriculum innovation established to provide a conducive and supportive learning environment for students entering secondary education at age 11. Learning is project-based and delivered by teams of teachers from different areas of the curriculum, which enables students to engage with a small number of teachers, and to work on clearly defined and cohesive learning objectives. The five principles underpinning the Bridge are: Achievement; Belonging; Celebration; Discipline; Enrichment. The students are empowered as independent learners – throughout their time at the school – and beyond. A rewards system enables students to earn points towards prizes at the end of the year.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 2.3. Erstausbildung sowie Fort- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung; 4.1. Kommunikation und Information; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: EN

Land: Vereinigtes Königreich

School innovation in Europe: promoting students’ self-esteem and higher order thinking skills through curriculum innovation at the Willenhall Community Primary School

The school’s approach to teaching and learning is based on attaining educational excellence and achievement for all students. The school developed a stimulating curriculum which seeks to provide its students with an understanding of the learning processes in which they are involved (meta-cognition) – and to build their self-belief. The provision of specialist teaching in certain subject areas (science, music, art, physical education) is a key element in this process, as is the development of maths teaching throughout the school (for 6th graders). The teaching of philosophy to all students is also a vital element in developing students’ thinking skills, resilience and self-confidence. Curriculum innovation is undertaken on the initiative of the school, working in co-operation with its Federation partners at Whitmore Park Primary School. All staff, the governing body, students and parents are regularly consulted and made part of the process of curriculum development, and the school is strongly engaged with community partners in developing broader learning activities.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 1.4. Zusammenarbeit in Bildungssystemen; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 2.3. Erstausbildung sowie Fort- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 4.1. Kommunikation und Information; 4.2. Beteiligung der Eltern an schulischen Entscheidungsprozessen; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten; 5.1. Multidisziplinäre Teams; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: EN

Land: Vereinigtes Königreich

Talk of the Town (ToTT)

Die Intervention „Talk of the Town“ (ToTT) wurde von „The Communication Trust“ und „ICAN“, zwei britischen Nichtregierungsorganisationen im Bereich Sprache und Kommunikation, entwickelt. ToTT wurde im Zeitraum 2011-2012 in einem kleinen Verbund von Schulen (der Primar- und Sekundarstufe) in einem sozial benachteiligten Gebiet von Manchester getestet, um sprachliche und kommunikative Entwicklungsverzögerungen bei Kindern anzugehen. Es handelt sich um einen integrierten, von der Gemeinschaft geleiteten, systematischen Ansatz zur Förderung der Sprache und Kommunikation von Kindern und Jugendlichen. Es ist entscheidend, Lernende mit Lernschwierigkeiten auszumachen und zu unterstützen, bevor das Problem zu Schulabsentismus führt. Forschungsergebnissen zufolge ist es wichtig, Risikolernende zu identifizieren und zum passenden Zeitpunkt schnell zu intervenieren, wobei in diesem Fall ein zielgerichteter Ansatz am besten geeignet ist. ToTT folgt einem systematischen Prozess, um Strategien zu etablieren und messbare positive Ergebnisse zu erzielen. Das Projekt wurde mit den folgenden vier Hauptzielen getestet: 1. Früherkennung von Kindern und Jugendlichen mit Sprach- und Kommunikationsförderbedarf; 2. Zusammenarbeit von Eltern und Fachkräften in den Bereichen Gesundheit und Bildung; 3. Positive Ergebnisse für Kinder und Jugendliche mit verbesserten Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten; 4. Anwendung eines nachhaltigen Ansatzes, damit Politik und Praxis weiterhin für positive Ergebnisse sorgen.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 4.1. Kommunikation und Information; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Vereinigtes Königreich