2. Lehrerinnen und Lehrer

Zahlreiche Forschungsergebnisse belegen, dass das schulische Engagement der Lernenden in erster Linie dadurch beeinflusst wird, welche Unterstützung sie von den Lehrern erfahren. Dieser enge Zusammenhang wurde für das Wohlbefinden und die Einstellungen in sozialer, emotionaler und verhaltensbezogener Hinsicht beobachtet. Von Lehrern wird zunehmend erwartet, dass sie zu „Lernbegleitern“ werden. Indem sie alle Lernenden motivieren, anleiten und kontinuierlich unterstützen, helfen die Lehrer ihren Schülern, selbstbestimmt und eigenverantwortlich zu lernen. Dazu müssen Lehrer starke und vertrauensvolle Beziehungen mit den Lernenden und ihren Eltern aufbauen.

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Dienst für die berufliche Entwicklung von Lehrkräften (PDST)

Der Dienst für die berufliche Entwicklung von Lehrkräften (Professional Development Service for Teachers – PDST) wurde im September 2010 als ein allgemeiner, integrierter und sektorenübergreifender Unterstützungsdienst für Schulen gegründet und wird vom irischen Bildungsministerium unterstützt. Er ist heute der größte Einzelunterstützungsdienst des Landes, der Lehrkräften und Schulleitungen professionelle Lernmöglichkeiten in einer Reihe von pädagogischen, lehrplan- und bildungsbezogenen Bereichen anbietet. Zu den Hauptprioritäten des Dienstes gehört es, die Schulleitung, die Selbstevaluierung von Schulen, Gutachten, IKT für den Unterricht und das Lernen, die Inklusion, die Gesundheit und Wohlbefinden sowie Sekundarschulfächer und -programme zu unterstützen. Der PDST bietet eine kontinuierliche berufliche Weiterbildung und Unterstützung durch ein Team von Primar- und Sekundarschullehrkräften an, die von ihren Schulen entsandt werden, um im Rahmen des PDST tätig zu sein. Die PDST-Website enthält Seiten, die der Gesundheit und dem Wohlbefinden von Lehrkräften gewidmet sind, Ressourcen und Links für Lehrkräfte in Bezug auf ihr körperliches und geistiges Wohlbefinden am Arbeitsplatz sowie Angebote für Präsenzschulungen und -seminare für Lehrkräfte.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.4. Wohlbefinden von Lehrern

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Irland

ENhancing Teacher REsilience in Europe (ENTREE)

Das Projekt „ENhancing Teacher REsilience in Europe“ (ENTREE) soll es jungen europäischen Lehrkräften ermöglichen, angesichts der steigenden Anforderungen sich rasch verändernder Schulkontexte ihre Resilienz (psychische Widerstandsfähigkeit) zu verbessern. Das Projekt wurde 2014 ins Leben gerufen und sieht verschiedene Lernmöglichkeiten und Tools für Lehrkräfte vor, sowohl online als auch persönlich; es wird von einem Team internationaler Experten aus fünf europäischen Ländern (CZ, DE, IRL, MT, PT) und aus Australien unterstützt. Im Rahmen des Projekts ENTREE wird die Resilienz von Lehrkräften als der Prozess, die Kapazität bzw. das Ergebnis einer positiven Anpassung und eines laufenden beruflichen Engagements und Wachstums angesichts herausfordernder Umstände betrachtet. Den Lehrkräften wird dabei geholfen, persönliche, berufliche und soziale Ressourcen zu nutzen, um „sich nicht unterkriegen zu lassen“, beruflich und persönlich Erfolg zu haben, beruflich zufrieden zu sein, an sich selbst zu glauben, sich persönlich wohl zu fühlen und sich fortlaufend für den Berufsstand zu engagieren.

Bereich: 2. Lehrerinnen und Lehrer

Teilbereiche: 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 2.4. Wohlbefinden von Lehrern

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Dänemark; Irland; Malta; Portugal; Tschechische Republik

Home School Community Liaison Scheme

„Die Erfahrung in Irland zeigt, dass schulbasierte Bildungsinitiativen das Bildungsniveau der beteiligten Erwachsenen anheben und in der örtlichen Gemeinschaft ein allgemeines Gefühl der Befähigung wecken können. Die Einbeziehung der Eltern kommt insbesondere in sozioökonomisch benachteiligten Gegenden nicht nur den Kindern und der Schule zugute, sondern ist auch ein entscheidender Aspekt des lebenslangen Lernens.“ (Parents as Partners in Schooling, OECD 1997)

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.3. Schulmanagement; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 4.1. Kommunikation und Information; 5.1. Multidisziplinäre Teams

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Irland

INCLUD-ED: INTERAKTIVE GRUPPEN

Interaktive Gruppen gehören zu den erfolgreichen Bildungsmaßnahmen (Successful Educational Actions – SEAs), die im Rahmen des Forschungsprojekts INCLUD-ED identifiziert wurden. Im Rahmen von INCLUD-ED wurden nicht nur Bildungsstrategien analysiert, die zur Überwindung von Ungleichheiten beitragen und den sozialen Zusammenhalt fördern, sondern auch solche, die zu sozialer Ausgrenzung führen, mit einem besonderen Fokus auf schutzbedürftigen und marginalisierten Gruppen. Interaktive Gruppen werden zur Anwendung gebracht, um die Bildung von Kindern und Jugendlichen in unterschiedlichen Kontexten zu verbessern. Die Schülerinnen und Schüler in einer Klasse werden in kleine heterogene Gruppen eingeteilt, die jeweils von einem Erwachsenen gefördert werden. Jede dieser Gruppen besteht aus vier oder fünf Schülerinnen und Schülern und wird in heterogener Weise entsprechend dem Fähigkeitsniveau, dem Geschlecht, der Kultur, der Sprache und der ethnischen Zugehörigkeit organisiert. Dieses Beispiel soll ein Verständnis für interaktive Gruppen und die Ergebnisse ihrer Anwendung vermitteln.

Bereiche: 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern

Teilbereiche: 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.9. Gezielte Förderung – Migranten und Roma; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Albanien; Belgien; Bulgarien; Deutschland; Dänemark; Estland; Finnland; Frankreich; Griechenland; Irland; Island; Italien; Kroatien; Lettland; Litauen; Luxemburg; Malta; Niederlande; Nordmazedonien; Norwegen; Polen; Portugal; Rumänien; Schweden; Serbien; Slowakei; Slowenien; Spanien; Tschechische Republik; Türkei; Ungarn; Vereinigtes Königreich; Zypern; Österreich

Teamunterricht in Irland

Seit vielen Jahren ist der Teamunterricht in Irland, wie auch anderenorts, ein relativ wenig genutzter und unterschätzter Ansatz, um das Lernen zu unterstützen. Eine internationale Umfrage über Unterricht und Lernen der OECD (TALIS, 2009) in 24 Ländern hat ergeben, dass die Methode, die am wenigsten von den Lehrkräften der Regelsekundarschulen für die Zusammenarbeit genutzt wird, der Teamunterricht innerhalb des Klassenzimmers ist. In einer jüngeren Umfrage (TALIS, 2013) werden die Möglichkeiten des Teamunterrichts zur Unterstützung von Lehrkräften und Schülern beim Lernen in den Vordergrund gerückt und seine relativ zögerliche Anwendung in vielen Situationen bestätigt.

Bereich: 2. Lehrerinnen und Lehrer

Teilbereiche: 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.3. Erstausbildung sowie Fort- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Irland