1. Schulkonzept

Um komplexen Problemstellungen wie dem frühzeitigen Schulabgang angemessen begegnen zu können, dürfen sich die Schulen nicht auf befristete und isolierte Maßnahmen beschränken; vielmehr müssen sie einen strategischen „ganzheitlichen Schulansatz“ (Whole-School Approach) verfolgen. Im Rahmen eines „ganzheitlichen Schulansatzes“ werden Schulen als kooperative Lernumgebungen betrachtet. Die ganze Schulgemeinschaft (Schulleiter, Lehrkörper und nicht zum Lehrkörper gehörende Mitarbeiter, Eltern und Familien) zusammen mit externen Interessenträgern übernehmen Verantwortung und helfen allen Lernenden dabei, ihre Fähigkeiten bestmöglich zu entwickeln.

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Beda-Hallberg-Gymnasium

Dieses Beispiel beschreibt die innovativen Konzepte des Beda-Hallberg-Gymnasiums, einer Schule der Sekundarstufe II in Schweden. Die Schule bietet eine Reihe von Programmen an, mit denen die Grundlagen für die persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler und ihre aktive Teilhabe an der Gesellschaft geschaffen werden. Die Schule ist bestrebt, ihre Schüler kontinuierlich zu unterstützen und das Risiko von Schulabbrüchen einzudämmen, indem sie alles daran setzt, dass die Schule möglichst selten geschlossen ist und während der längeren Ferien zum Teil geöffnet bleibt. Darüber hinaus steht ein Team von Gesundheitsfachkräften bereit, in dem auch Sozialberater und psychologische Berater mitwirken, um die jungen Menschen bedarfsgerecht zu unterstützen.

Das Beda-Hallberg-Gymnasium ist eine Schule der Sekundarstufe II in Kungsbacka, Schweden. Es wurde 2013 als eine kleine Einrichtung gegründet, in der der einzelne Lernende im Mittelpunkt steht. Für manche junge Menschen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren ist das physische und soziale Umfeld vieler Schulen schwierig und steht einem kontinuierlichen Lernprozess im Wege. Das Beda-Hallberg-Gymnasium steht Schülern offen, die sich eine kleine Schule wünschen, an der sie sich sicher und wohl fühlen können.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Schweden

E-TOOL FÜR DIE PRÄVENTION VON MOBBING

Die schwedische Bildung basiert auf der Achtung der Menschenrechte und der demokratischen Grundwerte wie der Unverletzlichkeit des menschlichen Lebens, der Gleichwertigkeit aller Menschen, der Achtung der persönlichen Integrität des Einzelnen und der Gleichstellung der Geschlechter. In Übereinstimmung mit diesen Werten wird großer Wert darauf gelegt, dass alle Bildungsmaßnahmen integrativ sind sowie Diskriminierung und Belästigung in allen Formen, was auch Mobbing einschließt, aktiv verhindert werden.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 3. Unterstützung der Lernenden

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Schweden

Essunga Municipality Schools

Essunga, a Swedish municipality, transformed the ranking of its schools from the bottom to the top of the national school league tables between 2007 to the top in 2010. Essunga has three elementary schools and one lower secondary school (grades 6-9). With 5,500 citizens, it is one of the smallest municipalities in the country. The increase in levels of achievement is attributed to a research-based approach of inclusive education. For years, the three elementary schools in Essunga had consistently experienced low educational levels. An increasing number of students were refugees or in “family placements”. In 2007, only 76% of students were eligible for upper secondary school and 20% of these were placed in special education classes. These results compelled political and school leaders and school staff to identify targeted measures to address these challenges. The municipality focused on interventions at school and in the local community to prevent school absence and increase attendance.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.3. Schulmanagement; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten

Sprache: EN

Land: Schweden

Malmaskolan

To improve student success and prevent early school leaving, the Malmaskolan established a Student Health Team, comprised of a school nurse, a special education teacher, the principal, the school counselor, the leisure-time pedagogues, the study and career counselor, a social worker, the school physician and a school psychologist. Since 2005, this Health Team has been the core for the development of teaching at the school, and is a hub for both teaching and school development. They have open meetings thrice weekly where teachers can discuss issues, and where a wide range of potential measures to support students is identified.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 2.4. Wohlbefinden von Lehrern; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 4.2. Beteiligung der Eltern an schulischen Entscheidungsprozessen; 5.1. Multidisziplinäre Teams

Sprache: EN

Land: Schweden

Nordische Projekte zur Bekämpfung von Schulabbrüchen

Das Ziel des Berichts „Nordische Projekte zur Bekämpfung von Schulabbrüchen“ ist es, Initiativen für junge Menschen zu verbessern, neue Initiativen anzustoßen und bereichernde Kontakte zwischen Akteuren und Organisationen in der nordischen Region zu schaffen.
Bei der nordischen Internetressource über Schulabbrüche in der Sekundarstufe II handelt es sich um ein Projekt, das der Nordische Ministerrat in Auftrag gegeben hat und das zwischen 2012 und 2015 vom Nordischen Sozialhilfezentrum durchgeführt wurde. Mit dem Projekt sollten Beispiele bewährter Initiativen zusammengetragen werden, die das Ziel hatten, den Anteil der jungen Menschen in der nordischen Region zu erhöhen, die die Sekundarstufe II abschließen.
Auf dem Nordischen Internetportal wurden viele verschiedene erfolgreiche Projekte der nordischen Länder vorgestellt. Die Initiativen waren extern bewertet worden und zeigten positive Ergebnisse. Einige Maßnahmen wurden speziell wegen ihres innovativen Charakters oder wegen ihres Wertes als Inspirationsquelle ausgewählt.
Trotz bürokratischer und kultureller Unterschiede zwischen den nordischen Ländern ist die Situation in Bezug auf junge Menschen auffallend ähnlich, bei denen ein Schulabbruch droht. Manchmal sind die Unterschiede zwischen Gemeinden und Schulen größer als zwischen den Ländern. Anhand von Informationen über die erfolgreichen Initiativen in den nordischen Ländern können Anregungen und Mittel zur Verbesserung der Methoden gefunden werden, mit denen allen jungen Menschen zu einem Abschluss der Sekundarstufe II verholfen werden soll.
In dieser Veröffentlichung werden zehn Projekte beschreiben, die auf dem Nordischen Internetportal für bewährte Verfahren vorgestellt wurden. Einige dieser Projekte sind bereits abgeschlossen, während andere noch andauern. Einige Maßnahmen wurden in die reguläre Arbeit übernommen.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 1.4. Zusammenarbeit in Bildungssystemen; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 2.3. Erstausbildung sowie Fort- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer; 2.4. Wohlbefinden von Lehrern; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.8. Gezielte Förderung – Sprache; 3.9 Geflüchtete, Migranten/-innen und Roma; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 4.1. Kommunikation und Information; 4.2. Beteiligung der Eltern an schulischen Entscheidungsprozessen; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten; 4.4. Lernen in der Familie; 5.1. Multidisziplinäre Teams; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Dänemark; Finnland; Island; Norwegen; Schweden

PLUGINNOVATION PLATTFORM

PlugInnovation ist eine digitale Plattform mit dem Ziel, ein nationales Ressourcen-Cluster für die Prävention von Schulabbrüchen zu werden. Auf der Website werden Informationen, Statistiken, Forschungsergebnisse und Beispiele für erfolgreiche Maßnahmen von Schulen gesammelt, die darauf abzielen, frühe Schulabgänge zu verhindern.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 5.2. Netzwerke der Interessenträger

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Schweden

Prävention von Schulversagen: Untersuchung des Potenzials einer inklusiven Bildungspolitik auf System- und Individualebene

Mit dem Projekt „Preventing School Failure (PSF)“ sollte der Mangel an Inklusion und Gerechtigkeit im Bildungssystem angegangen werden, indem der Zusammenhang zwischen Schulversagen und fehlenden inklusiven Maßnahmen aufgezeigt wurde. Ziel des Projekts war es, das Potenzial von inklusiven Bildungsmaßnahmen im Hinblick auf eine Prävention von Schulversagen zu untersuchen – sowohl in Bezug auf den Einzelnen als auch auf das gesamte System. 

Bereiche: 1. Schulkonzept; 3. Unterstützung der Lernenden; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; GA; HR; HU; IS; IT; LT; LV; MK; MT; NL; NO; PL; PT; RO; SK; SL; SR; SV; TR

Land: Deutschland; Estland; Finnland; Griechenland; Irland; Island; Lettland; Malta; Schweden; Serbien; Slowakei; Tschechische Republik; Vereinigtes Königreich

RESL.eu Toolkit for identifying and monitoring students and schools at risk of ESL

The toolkit developed as part of the valorisation of the findings by the Reducing Early School Leaving in Europe (RESL.eu) research project aims to support practitioners working with youth in identifying and monitoring students and schools in need of greater care and support. It is primarily focused on the situation of those young people who are at risk of school disengagement and early school leaving. The toolkit is primarily dedicated to school staff: principals, teachers, educators, pedagogical counsellors, class tutors and school psychologists. However, it might be also helpful for other educational specialists working in education policies and in alternative learning pathways.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 3. Unterstützung der Lernenden

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler

Sprache: EN

Land: Belgien; Portugal; Schweden; Spanien; Ungarn; Österreich

School innovation in Europe: Improving students’ reading comprehension skills through teaching of reading strategies in Centralskolan

For Arvika, Centralskolan is a big school with students coming from the city centre and surrounding areas. Students are from very mixed backgrounds, including students from disadvantaged areas. Several years ago, the school had a significant number of students whose academic achievements after the 9th grade were not sufficient for entering an upper secondary education. One of the key issues in Centralskolan, as well as in other surrounding schools, was that the student reading comprehension skills across various subjects were poor. Subjects of maths and science have been extra prioritised by Centralskolan as student results within those subjects were especially low. Therefore, the school has started practising an explicit teaching of reading strategies within specific subjects for grades 7 – 9. These reading strategies have been implemented together with scaffolding, which means that a teacher gradually empowers students to lead a reading and text comprehension exercise.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.4. Zusammenarbeit in Bildungssystemen; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 4.1. Kommunikation und Information; 5.1. Multidisziplinäre Teams

Sprache: EN

Land: Schweden

Supporting Inclusive School Leadership (SISL)

Bei dem Projekt „Supporting Inclusive School Leadership (SISL)“ wurde untersucht, wie eine inklusive Schulführung gefördert werden kann, und es wurden Hilfsmittel bereitgestellt. Dabei ging man davon aus, dass eine Führung im Sinne einer inklusiven Bildung darauf abzielt, die vollständige Teilhabe an sinnvollen Lernangeboten sowie gute Leistungen und das Wohlergehen aller Lernenden, einschließlich derjenigen, die am stärksten von Ausgrenzung bedroht sind, zu erreichen.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 1.4. Zusammenarbeit in Bildungssystemen; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten; 5.1. Multidisziplinäre Teams; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; GA; HR; HU; IS; IT; LT; LV; MK; MT; NL; NO; PL; PT; RO; RU; SK; SL; SR; SV; TR

Land: Belgien; Bulgarien; Deutschland; Dänemark; Estland; Finnland; Frankreich; Griechenland; Irland; Island; Italien; Kroatien; Lettland; Litauen; Luxemburg; Malta; Niederlande; Norwegen; Polen; Portugal; Schweden; Schweiz; Serbien; Slowakei; Slowenien; Spanien; Tschechische Republik; Ungarn; Vereinigtes Königreich; Zypern; Österreich

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