1. Schulkonzept

Um komplexen Problemstellungen wie dem frühzeitigen Schulabgang angemessen begegnen zu können, dürfen sich die Schulen nicht auf befristete und isolierte Maßnahmen beschränken; vielmehr müssen sie einen strategischen „ganzheitlichen Schulansatz“ (Whole-School Approach) verfolgen. Im Rahmen eines „ganzheitlichen Schulansatzes“ werden Schulen als kooperative Lernumgebungen betrachtet. Die ganze Schulgemeinschaft (Schulleiter, Lehrkörper und nicht zum Lehrkörper gehörende Mitarbeiter, Eltern und Familien) zusammen mit externen Interessenträgern übernehmen Verantwortung und helfen allen Lernenden dabei, ihre Fähigkeiten bestmöglich zu entwickeln.

Mehr anzeigen

Nach Teilbereich durchsuchen ( Alle Bereiche durchsuchen )

Ressourcen ( In allen Ressourcen suchen )

Bitte beachten Sie, dass die Inhalte der Ressourcenseite derzeit ausschließlich in englischer Sprache verfügbar sind.

CHECKLISTE UND EMPFEHLUNGEN ZUR VORBEUGUNG VON FEHLZEITEN UND SCHULABBRÜCHEN

Es ist unbestreitbar, dass in einer Reihe von Schulverweigerungs- und Schulabbruchfällen medizinische, psychologische, soziale, pädagogische und juristische Maßnahmen erforderlich sind. Die Forschung zeigt aber auch deutlich, dass in allen Fällen die Schulen und die Lehrkräfte einen entscheidenden Einfluss ausüben können. Dieses Dokument umfasst eine Checkliste für Schulen zur Selbstevaluierung, 59 detaillierte Empfehlungen für die Verbesserung der Schulanwesenheitsquoten, des Schülerengagements und der Schulkultur. Es enthält außerdem Vorschläge für Verhaltensvereinbarungen und Beispiele für Fragebögen für Lehrkräfte und Eltern. Die empfohlenen Maßnahmen richten sich in erster Linie an die Zielgruppe der Lehrkräfte, Schulleiter und Eltern. Das Dokument ist ein Auszug aus dem Handbuch von Nairz-Wirth, Feldmann, Diexer (2012): Handlungsempfehlungen für Lehrende, Schulleitung und Eltern zur erfolgreichen Prävention von Schulabsentismus und Schulabbruch.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 2.3. Erstausbildung sowie Fort- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 4.1. Kommunikation und Information; 5.2. Netzwerke der Interessenträger

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Österreich

IndY (Individualisierter Unterricht am Schulzentrum Ybbs)

Das Schulzentrum Ybbs (ein aus drei berufsbildenden Sekundarstufen II bestehendes Schulzentrum) führte im Schuljahr 2015/16 ein IndY genanntes Konzept ein, nach dem 20 % der Unterrichtszeit für individualisierten Unterricht bestimmt sind. Mit IndY sollen das Fachwissen, die Motivation, Eigenverantwortung, Selbstorganisation, Teamfähigkeit, emotionale Intelligenz und die Lernmethoden der Schülerinnen und Schüler verbessert werden.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.6. Erweitertes und außerunterrichtliches Lernen; 3.8. Gezielte Förderung – Sprache; 3.9 Geflüchtete, Migranten/-innen und Roma; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 4.1. Kommunikation und Information; 5.2. Netzwerke der Interessenträger

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT

Land: Österreich

Jugendcoaching

Jugendcoaching bietet Jugendlichen ab 14 Jahren Orientierungshilfe. Die wesentlichen Zielgruppen des Jugendcoaching sind Schülerinnen und Schüler in der 9. Klasse, Jugendliche, die weder in Ausbildung, Beschäftigung oder Weiterbildung sind (NEET) bis 19 Jahren und Jugendliche mit Förderbedarf bis 24 Jahren. Mit Jugendcoaching soll die Zahl der frühen Schulabgänge verringert werden, und die Schülerinnen und Schüler sollen bei der Wahl ihres zukünftigen Berufs und/oder ihrer weiteren Schullaufbahn unterstützt werden. Die Teilnahme am Jugendcoaching ist kostenlos und erfolgt auf freiwilliger Basis.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.8. Gezielte Förderung – Sprache; 3.9 Geflüchtete, Migranten/-innen und Roma; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 4.1. Kommunikation und Information; 5.1. Multidisziplinäre Teams; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT

Land: Österreich

Leadership in School

The project focuses on the role of school leadership in actively structuring the educational process for learning and equity.

The project builds on the achievements of the Comenius Network “European Policy Network on School Leadership (EPNoSL, 2011-2014)”.

The project involved two intense job shadowing activities in Vienna and Berlin. Good practice and obstacles were identified though feedback forms, and solidified in collaborative analysis and evaluation.

Tools to support leadership action were developed and tested by the two school principals in everyday school life, and analysed through questionnaires/surveys and subsequently evaluated and summed up in bilateral groups.

The film produced by the partners can be found here:

https://youtu.be/UJR9Opwg4QM

Bereich: 1. Schulkonzept

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement

Sprache: EN

Land: Deutschland; Österreich

Lernbüro am TGM (Technologisches Gewerbemuseum)

Das Lernbüro wurde im Schuljahr 2016/17 am TGM (einer technischen Schule der Sekundarstufe II) als Schulexperiment eingeführt. Das Lernbüro wurde in der Abteilung für Informationstechnologie (IT) der Schule in zwei der vier Klassen des ersten Jahrgangs (d. h, Klassenstufe 9) eingeführt.
Im Lernbüro lernen die Schülerinnen und Schüler 20 Wochenstunden selbstgesteuert. Von diesen 20 Stunden entfallen neun auf allgemeinbildende Fächer (Deutsch, Englisch und Mathematik) und 11 Stunden auf Fächer der fachlichen Bildung (Softwareentwicklung, Systemtechnik, Medientechnik, Netzwerktechnik). Die anderen sechs Schulfächer (Geografie, Geschichte und Politische Bildung, Naturwissenschaften, Religion, Sport und Computerworkshop), die 13 Wochenstunden umfassen, werden noch nach herkömmlichen Unterrichtsmethoden unterrichtet.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 4.1. Kommunikation und Information

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Österreich

MiCREATE – Migrantenkinder und -gemeinschaften in einem sich wandelnden Europa

Ziel des MiCREATE-Projekts ist es, die Eingliederung verschiedener Gruppen von Migrantenkindern zu fördern, indem ein kindzentrierter Ansatz zur Integration von Migrantenkindern auf Bildungs- und politischer Ebene verfolgt wird. Ausgehend von der Notwendigkeit, die bestehende Integrationspolitik zu überdenken, zielt das Forschungsprojekt darauf ab, die gegenwärtigen Integrationsprozesse von Migrantenkindern umfassend zu untersuchen, um ihre Handlungsfähigkeit, ihre Teilhabe und ihr Wohlbefinden zu verbessern.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.9 Geflüchtete, Migranten/-innen und Roma

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EN; ES; ET; FI; FR; GA; HR; HU; IS; IT; LT; MK; MT; NL; NO; PL; PT; RO; SK; SL; SR; SV; TR

Land: Belgien; Bulgarien; Deutschland; Dänemark; Italien; Kroatien; Lettland; Litauen; Niederlande; Polen; Portugal; Serbien; Slowakei; Slowenien; Spanien; Ungarn; Vereinigtes Königreich; Zypern; Österreich

RESL.eu Toolkit for identifying and monitoring students and schools at risk of ESL

The toolkit developed as part of the valorisation of the findings by the Reducing Early School Leaving in Europe (RESL.eu) research project aims to support practitioners working with youth in identifying and monitoring students and schools in need of greater care and support. It is primarily focused on the situation of those young people who are at risk of school disengagement and early school leaving. The toolkit is primarily dedicated to school staff: principals, teachers, educators, pedagogical counsellors, class tutors and school psychologists. However, it might be also helpful for other educational specialists working in education policies and in alternative learning pathways.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 3. Unterstützung der Lernenden

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler

Sprache: EN

Land: Belgien; Portugal; Schweden; Spanien; Ungarn; Österreich

Schlangenfuß

Dieses Projekt wurde vor mehr als zehn Jahren eingeführt, um Schülerinnen und Schüler zu reintegrieren, die sich weigerten, in die Schule zu gehen. Seit 2007 richtet sich das Programm ausschließlich an Schülerinnen und Schüler, die an einer Schulphobie, an Angststörungen oder einer Depression leiden. Das Programm ist einzigartig in Österreich und wird aus öffentlichen Mitteln finanziert.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.4. Zusammenarbeit in Bildungssystemen; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.5. Lernen und Beurteilung; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 4.1. Kommunikation und Information; 5.1. Multidisziplinäre Teams

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT

Land: Österreich

Stop Dropout!

Das umfassende Ziel dieses Projekts ist es, die Ausbildungsabbruchsraten von Lernenden zu senken. Hierzu werden den in der Beratung und Ausbildung tätigen Fachkräften Materialien und Instrumente an die Hand gegeben, um ihre eigenen Fähigkeiten bei der Arbeit mit Gruppen, bei der Entdeckung potenzieller Ausbildungsabbrecher und der Feststellung der besonderen Eigenarten von Gruppen Lernender zu entwickeln, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene Unterstützung zu geben und damit die Qualität der Berufsausbildungssysteme zu verbessern.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 3. Unterstützung der Lernenden; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 3.8. Gezielte Förderung – Sprache; 3.9 Geflüchtete, Migranten/-innen und Roma; 3.10. Gezielte Förderung: Sonderpädagogischer Förderbedarf und Lernschwierigkeiten; 3.11. Gezielte Förderung – Lernende aus benachteiligten sozioökonomischen Verhältnissen; 5.1. Multidisziplinäre Teams; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Deutschland; Slowenien; Tschechische Republik; Österreich

Supporting Inclusive School Leadership (SISL)

Bei dem Projekt „Supporting Inclusive School Leadership (SISL)“ wurde untersucht, wie eine inklusive Schulführung gefördert werden kann, und es wurden Hilfsmittel bereitgestellt. Dabei ging man davon aus, dass eine Führung im Sinne einer inklusiven Bildung darauf abzielt, die vollständige Teilhabe an sinnvollen Lernangeboten sowie gute Leistungen und das Wohlergehen aller Lernenden, einschließlich derjenigen, die am stärksten von Ausgrenzung bedroht sind, zu erreichen.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 1.4. Zusammenarbeit in Bildungssystemen; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 2.2. Die Beziehung der Lehrer zu Schülern und Eltern; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 4.3. Räume für Eltern und Einbeziehung in pädagogische Aktivitäten; 5.1. Multidisziplinäre Teams; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; GA; HR; HU; IS; IT; LT; LV; MK; MT; NL; NO; PL; PT; RO; RU; SK; SL; SR; SV; TR

Land: Belgien; Bulgarien; Deutschland; Dänemark; Estland; Finnland; Frankreich; Griechenland; Irland; Island; Italien; Kroatien; Lettland; Litauen; Luxemburg; Malta; Niederlande; Norwegen; Polen; Portugal; Schweden; Schweiz; Serbien; Slowakei; Slowenien; Spanien; Tschechische Republik; Ungarn; Vereinigtes Königreich; Zypern; Österreich

Die nächsten 10 Ergebnisse anzeigen