1. Schulkonzept

Um komplexen Problemstellungen wie dem frühzeitigen Schulabgang angemessen begegnen zu können, dürfen sich die Schulen nicht auf befristete und isolierte Maßnahmen beschränken; vielmehr müssen sie einen strategischen „ganzheitlichen Schulansatz“ (Whole-School Approach) verfolgen. Im Rahmen eines „ganzheitlichen Schulansatzes“ werden Schulen als kooperative Lernumgebungen betrachtet. Die ganze Schulgemeinschaft (Schulleiter, Lehrkörper und nicht zum Lehrkörper gehörende Mitarbeiter, Eltern und Familien) zusammen mit externen Interessenträgern übernehmen Verantwortung und helfen allen Lernenden dabei, ihre Fähigkeiten bestmöglich zu entwickeln.

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Europäisches Netzwerk gegen Mobbing in Lern- und Freizeitumfeldern (European Network Against Bullying in Learning and Leisure Environments – ENABLE)

Das Projekt soll die Entwicklung der sozialen und emotionalen Lernkompetenz (SEL) bei 11- bis 14-Jährigen und die Unterstützung durch Gleichaltrige zur Bekämpfung und Eindämmung von Mobbing fördern. Im Rahmen der SEL-Programme werden die sozialen, emotionalen und akademischen Fähigkeiten der Schüler gefördert. Hierzu zählen ein verstärktes prosoziales Verhalten, eine positive Haltung gegenüber sich selbst und anderen und der Abbau von emotionalem Stress. Die Unterstützung durch Gleichaltrige trägt dazu bei, die negativen Folgen für die Opfer einzudämmen, und erleichtert es ihnen, über ihre Erfahrungen zu berichten. Das Projekt verfolgt ein ganzheitliches Schulkonzept, das junge Menschen, Mitarbeiter, Eltern und die Gemeinschaft einbezieht. Es geht damit über die zweidimensionale Vorstellung hinaus, nach der Mobbing eine Sache zwischen Opfer und Mobber ist, und erweitert die Perspektive um die in Schule und Freizeiteinrichtungen herrschende Sozial- und Gruppendynamik. Ziel ist es, eine Reihe von Faktoren in Angriff zu nehmen, die Mobbing Vorschub leisten. Im Rahmen von ENABLE wurde in jedem der teilnehmenden Länder ein Botschafterteam geschult, das nun den Schulen oder Organisationen, die das Programm einführen möchten, Informationen und Orientierungshilfen zur Verfügung stellt.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 4.2. Beteiligung der Eltern an schulischen Entscheidungsprozessen

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Belgien; Dänemark; Griechenland; Kroatien; Rumänien; Vereinigtes Königreich

Our School - My Future

"Our School - My Future" was an ESL project initiated within the framework of the Erasmus+ Strategic Partnerships for School Education. It aims to support cooperation for innovation and the exchange of good practices between schools from different countries across Europe.
Part of the problem of ESL is attributed to lack of support and guidance, disengagement from schooling, and secondary-level curricula which too often do not offer enough options for varied courses, alternative teaching pedagogies, experiential and other hands-on learning opportunities or sufficient flexibility and support.
The framework for this project was designed to focus mainly on in-school factors influencing ESL, such as teaching methods and curricular issues, positive/negative school climate, and the parents’ role as a contributing factor to ESL.
A distance education programme, “Promotion of healthy lifestyles and development of the students’ social skills through physical education and environmental activities” was offered to teachers from five partner countries. Some 65 teachers from Greece, Poland, Romania, Spain, and Turkey had the opportunity to participate in this training programme, along with six academics who are also members of the Hellenic Academy of Physical Education.

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.3. Schulmanagement; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 3.3. Berufsorientierung und -beratung; 3.4. Lehrplan und Lernpfade; 3.7. Beobachtung und Begleitung gefährdeter Schüler; 4.2. Beteiligung der Eltern an schulischen Entscheidungsprozessen; 5.1. Multidisziplinäre Teams; 5.2. Netzwerke der Interessenträger

Sprache: EN

Land: Griechenland; Polen; Rumänien; Spanien; Türkei

School innovation in Europe: promoting students’ social competences and teachers’ collaboration through informal learning practices at the 4th Primary School of Thiva

The school has been developing innovative practices of informal learning for six years (since 2011). The main aims of these innovative approaches were to improve the educational level of pupils and school performance, to promote their social competences and sensitivity to the surrounding community and to enhance cooperation between teachers. As the first step of the informal learning approach, the school aimed to create informal learning environments by renovating the school yard and make it suitable for the learning purposes. As a second step, the school designed various learning approaches connected to the yard and broader school community (e.g., focusing on environmental education, natural sciences, reading). In this process the school cooperated with external stakeholders (scientists, artists, craftworkers, museums, etc.).   

Bereiche: 1. Schulkonzept; 2. Lehrerinnen und Lehrer; 3. Unterstützung der Lernenden; 4. Einbeziehung der Eltern; 5. Beteiligung externer Akteure

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 2.1. Fähigkeiten und Kompetenzen der Lehrkräfte; 3.1. Wohlbefinden der Lernenden; 3.2. Die Teilnahme der Lernenden am Schulleben; 3.5. Lernen und Beurteilung; 4.1. Kommunikation und Information; 5.2. Netzwerke der Interessenträger; 5.3. Partnerschaften: Arbeitgeber und Unternehmen; 5.4. Partnerschaften: Organisationen des Gemeinwesens und Zivilgesellschaft

Sprache: EN

Land: Griechenland

TOOLKIT FÜR EINE BESSERE SCHULFÜHRUNG

EPNoSL, das European Policy Network on School Leadership, hat ein Tool entwickelt, mit dem Überlegungen angestellt, Herausforderungen identifiziert und Bereiche für politische Maßnahmen priorisiert werden können, um die Schulleitung im Sinne der Gleichheit und des Lernens zu unterstützen und zu verbessern. Es richtet sich an politische Entscheidungsträger, Schulbehörden, Schulakteure, Forscher/innen und Einrichtungen für die Ausbildung von Führungskräften. Das Toolkit für eine bessere Schulführung („School Leadership Toolkit“) soll dabei helfen, herauszufinden, wie verschiedene Schulleitungsstrategien und -programme zusammenspielen und die Gesamtkapazität der Schulleiter/innen und ihrer Schulen beeinflussen, damit die Themen Gleichheit und Lernherausforderungen in ihren Schulen effektiv und beharrlich angegangen werden können. Es beinhaltet eine Reihe von nützlichen Materialien, Videos, Fallstudien und Instrumentarien zu verschiedenen Aspekten der Schulführung.

Bereich: 1. Schulkonzept

Teilbereiche: 1.1. Schulkultur und -klima; 1.2. Schulplanung und -beobachtung; 1.3. Schulmanagement; 1.4. Zusammenarbeit in Bildungssystemen

Sprache: BG; CZ; DA; DE; EL; EN; ES; ET; FI; FR; HR; HU; IT; LT; LV; MT; NL; PL; PT; RO; SK; SL; SV

Land: Albanien; Belgien; Bulgarien; Deutschland; Dänemark; Estland; Finnland; Frankreich; Griechenland; Irland; Island; Italien; Kroatien; Lettland; Litauen; Luxemburg; Malta; Niederlande; Nordmazedonien; Norwegen; Polen; Portugal; Rumänien; Schweden; Serbien; Slowakei; Slowenien; Spanien; Tschechische Republik; Türkei; Ungarn; Vereinigtes Königreich; Zypern; Österreich