Schüler als Bürger: Motivation zur Partizipation

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Bürgerkompetenz kann im primären und sekundären Bildungsbereich gefördert werden, indem man die Schüler kontinuierlich zur Partizipation ermuntert und dabei unterstützt. Dieser Ansatz wird im Rahmen eines neuen Forschungsprojekts untersucht.

Schüler als Bürger: Partizipation, Verantwortung und Mitsprache beim Übertritt von der Grund- zur Sekundarschule ist das erste internationale Forschungsprojekt seiner Art und wurde vor Kurzem am Moray House School of Education der Universität Edinburgh abgeschlossen. Dabei wurden die Themen Mitbestimmung und Bürgerbeteiligung von Schülern an schottischen Schulen untersucht.

Schwerpunkte des Projekts waren die Rechte und die Beteiligung der Schüler an den schulischen Entscheidungsprozessen beim Übertritt vom primären in den sekundären Bildungsbereich.

Hauptziele des Projekts:

  1. Untersuchung, was eine authentische und sinnvolle Partizipation (Mitbestimmung, Führung, Verantwortung) aus der Sicht der Schüler darstellt;
  2. Vergleich und Gegenüberstellung der Ansichten von Schülern über Gelegenheiten zur Partizipation auf beiden Seiten des Übertritts; und nicht zuletzt:
  3. Feststellung, in welchem Ausmaß sich die Schüler als mitwirkende Bürger in ihrem jeweiligen Grund- und Sekundarschulumfeld wahrnehmen.

738 Kinder und Jugendliche am Ende der Grund- und am Beginn der Sekundarschulbildung beantworteten den Fragebogen. Folgendes wurde festgestellt:

  • Die Mitwirkung der Schüler an den Entscheidungsprozessen in der Klasse ist gering.
  • Es besteht ein deutlicher Unterschied zwischen der Partizipation an Grund- und Sekundarschulen.
  • Die Schüler an Schulen, die die Partizipation fördern, sind zufriedener.
  • Es besteht ein Unterschied zwischen den Geschlechtern in Bezug auf die Beeinflussung der Entscheidungsprozesse.

Weitere Informationen über dieses Projekt finden Sie im Research Briefing und im Abschlussbericht

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